Servicenavigation

Themennavigation

Pressemitteilung Nr. 201
München, 11.05.2017

SÖDER: 9,18 MILLIONEN EURO FÜR UNI BAMBERG
Haushaltsausschuss billigt Mensa-Neubau und Sanierung des Schwanenhauses // Interimsmensa sichert Versorgung der Studenten

Die Universität Bamberg erhält eine neue Mensa. Der aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts stammende Mensabau in der Austraße 37 entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, vor allem infolge deutlich gestiegener Studierendenzahlen. Die Küchentechnik und die Organisation der Essensausgabe bedarf einer grundlegenden Erneuerung. „Das Mensagebäude wird deshalb abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Gleichzeitig wird das angrenzende denkmalgeschützte Schwanenhaus saniert. Der Freistaat investiert insgesamt 9,18 Millionen Euro in die Verbesserung der Versorgung der Studierenden. Wir stärken den Wissenschaftsstandort Bamberg“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder fest. Der Haushaltsauschuss des Bayerischen Landtags hat heute der Errichtung eines neuen Mensagebäudes und der Sanierung des Schwanenhauses für die Universität zugestimmt. Zur Sicherung der Versorgung der Studierenden während der etwa zwei Jahre dauernden Bauzeit wird auf dem Markusgelände eine Interimsmensa mit Teilkosten in Höhe von 315.000 Euro errichtet. „Die Studenten brauchen also nicht mit leerem Magen studieren“, stellte Söder fest.

Das Konzept für den Neubau der Mensa hat die Universität Bamberg in Zusammenarbeit mit externen Planungsbüros entwickelt. Der Neubau erfolgt in Massivbauweise mit wärmegedämmter Fassade. Der neuen Mensa steht im Neubau und im sanierten Schwanenhaus eine gesamte Nutzfläche von rund 1.070 m2 zur Verfügung. Im Ersatzneubau wird im Erdgeschoss der Zugangsbereich mit Essensausgabe für rund 800 Essen pro Tag eingerichtet. Im 1. Obergeschoss entsteht ein Speisesaal mit 276 Sitzplätzen. Im sanierten Schwanenhaus werden eine Cafeteria mit 41 Sitzplätzen sowie Büroräume untergebracht. Mensa und Schwanenhaus werden barrierefrei ausgebildet. Durch den Einsatz von Fernwärme und der Ausstattung der Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnungsanlagen können jährlich bis zu 244 t CO2 eingespart werden. Beim Bauvorhaben sind die Anforderungen an das UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg zu beachten.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Tina Dangl, Carolin Mayr, Tanja Sterian
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmflh.bayern.de, Internet: www.stmflh.bayern.de