Servicenavigation

Themennavigation

Pressemitteilung Nr. 203
München, 11.05.2017

FÜRACKER: 3,4 MILLIONEN EURO FÜR STAATLICHE FEUERWEHRSCHULE REGENSBURG
Haushaltsausschuss bewilligt 1.Teilbaumaßnahme für Erweiterung in Lappersdorf

Die Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg werden fortgesetzt. „Der Freistaat investiert in die Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger. In Regensburg werden jährlich rund 4.000 Feuerwehrangehörige ausgebildet. Eine solide und fundierte Ausbildung unserer Feuerwehrler kommt uns allen zugute. Die Feuerwehren sind unverzichtbarer Teil unseres Gemeinwesens“, stellte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker fest. Der Haushaltsauschuss des Bayerischen Landtags hat heute die 1. Teilbaumaßnahme für einen weiteren Ausbau der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg in Höhe von 3,425 Millionen Euro bewilligt.

Seit 2002 wurden auf dem Gelände der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg bereits mehrere Maßnahmen mit Gesamtkosten von insgesamt rd. 26,4 Millionen Euro durchgeführt. Die nun bewilligte neue 1. Teilbaumaßnahme für einen weiteren Ausbau erfolgt auf einem ca. 13.500 m2 großen Erweiterungsgelände der Schule in Lappersdorf. Auf dem Gelände der Feuerwehrschule sollen Übungsbauten bzw. Übungsbereiche errichtet werden, mit denen realistische Übungsszenarien geschaffen werden. Die Baumaßnahmen umfassen die Errichtung eines Übungstunnels, eines Lärmschutzwalls, einer sogenannten Tunnelwarte, einer Fahrzeughalle sowie die Erstellung des Straßennetzes mit entsprechender Infrastruktur, verschiedener Freiflächen und eines Löschteichs.

So wird eine rd. 53 m lange Tunnelanlage aus Stahlbeton zur Simulation von Einsatz-szenarien dienen, bei denen ein Zwischenfall in einem längeren Straßentunnel dargestellt wird. An das Tunnelbauwerk wird eine Fahrzeughalle für sieben Feuerwehrgroßfahrzeuge angebaut. Der wärmegedämmte Neubau der Tunnelwarte in Massivbauweise erhält einen Technikraum sowie einen Aufenthaltsraum und wird auch für Ausbildungszwecke zur technischen Kommunikation und Verständigung mit dem Übungstunnel genutzt. Die Beheizung der Tunnelwarte erfolgt über eine Luft-Wärmepumpe. Für realistische Übungszwecke der Feuerwehr ist ein ca. 330 m² großer Löschteich mit Saugstelle zur Wasserentnahme vorgesehen. Für die diversen Übungsszenarien der Feuerwehr werden an mehreren Stellen Ober- und Unterflurhydranten errichtet. Auf dem leicht geneigten Pultdach der Fahrzeughalle ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Der erzeugte Strom wird im Eigenverbrauch genutzt. Damit kann ein CO2-Ausstoß von jährlich 520 kg vermieden werden.

In Bayern kümmern sich mehr als 320.000 ehrenamtliche Feuerwehrleute bei rund 7.700 Freiwilligen Feuerwehren in Städten und Gemeinden um den Brandschutz. Dazu kommen noch sieben Berufsfeuerwehren und über 200 Werk- und Betriebsfeuerwehren.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Tina Dangl, Carolin Mayr, Tanja Sterian
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmflh.bayern.de, Internet: www.stmflh.bayern.de