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Pressemitteilung Nr. 204
München, 11.05.2017

FÜRACKER: 40,7 MILLIONEN EURO FÜR KLINIKUM DER UNIVERSITÄT REGENSBURG
Haushaltsausschuss billigt Neubau eines Entlastungsgebäudes

Beim Klinikum Regensburg stehen nach rund 30 Jahren erste Sanierungen für den 2. Bauabschnitt an. Als vorgezogene Maßnahme ist hierfür ein Entlastungsgebäude erforderlich. „Der Medizin- und Wissenschaftsstandort Regensburg ist ein Leuchtturm in der Oberpfalz und wichtig für ganz Bayern. Wir stärken den Gesundheitsstandort Regensburg und damit die medizinische Versorgung der Oberpfalz“, teilte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute den Neubau eines Entlastungsgebäudes mit Kosten von 40,7 Millionen Euro gebilligt. In diesem Gebäude sollen eine Station für Knochenmarktransplantation (KMT), eine Intermediate Care Station (IMC = Bindeglied zwischen Intensivpflegestation und Normalstation) und eine Allgemeinpflegestation untergebracht werden, um damit den nötigen Freiraum für anstehende Sanierungen zu schaffen. Das Konzept basiert auf einer abgestimmten Master- und Entwicklungsplanung.

Der Entwurf für den Neubau beruht auf dem Ergebnis eines 2015 durchgeführten Planungswettbewerbes. Der Neubau ist als Fortsetzung des bestehenden fingerförmigen Systems entlang einer Magistrale geplant und bildet den vorläufig südlichen Abschluss. Auf fast 3.000 m2 Nutzfläche entstehen in dem viergeschossigen Gebäude 85 Bettenplätze sowie Untersuchungs-, Behandlungs-, Labor- und Besprechungsräume. Mit dem Neubau soll unmittelbar nach dem Vorliegen der Ausschreibungsergebnisse begonnen werden. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich rund zwei Jahre. Die Wärmeversorgung erfolgt über das universitätseigene Nahwärmenetz, das unter anderem über eine energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlage per Gasturbine gespeist wird. Durch den Einsatz der Wärmerückgewinnung können jährlich rund 60 t CO2 eingespart werden. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Bettenhauses mit einer Leistung von rund 30 kWp spart jährlich weitere ca. 3 t CO2 ein.


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