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Pressemitteilung Nr. 211
München, 15.05.2017

FÜRACKER: KOSTENFREIES BAYERNWLAN IM ÖPNV AMBERG-SULZBACH
Pilotprojekt in Bayern freigeschalten // 20 Busse mit freiem BayernWLAN // Freistaat investiert 55.000 Euro

Amberg-Sulzbach wird Pilotlandkreis für ein hochinnovatives Digitalisierungsprojekt. „Ab sofort kann in vielen Teilen der Amberger Innenstadt und in 20 Regionalbussen im ÖPNV Amberg-Sulzbach mit BayernWLAN kostenlos, rund um die Uhr, ohne Begrenzung, sicher und mit Jugendschutzfilter im Internet gesurft werden“, kündigte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker bei der Freischaltung des neuen Netzes in Amberg gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach, Richard Reisinger, und dem Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Michael Cerny, am Montag (15.5.) an.

„Freies WLAN in Bussen ist ein herausragendes Pilotprojekt. Die permanente Netzabdeckung in den Buslinien stellt eine echte Herausforderung dar“, so Füracker. In der Amberger Innenstadt wird zudem auf dem bereits bestehenden WLAN-Netz, das bisher von einem anderen Provider betrieben wurde, das BayernWLAN ausgeleuchtet. Vom Marktplatz bis zum Bahnhof, auf der Freifläche am Amberger Congress Centrum (ACC) und im ACC, in der Stadtbibliothek und im Stadtmuseum sorgen insgesamt rund 25 Hotspots für das freie WLAN-Angebot. „Dass die Stadt Amberg nun von ihrem bisherigen Provider zum BayernWLAN gewechselt hat, bestätigt die Attraktivität unseres Angebots“, hob Füracker hervor.

Einige Busse der Linien 1 bis 10 und 54 bis 59, 61 sowie alle Busse der Linie 60 Amberg - Kastl - Neumarkt verfügen nun über BayernWLAN. „Ein echter Gewinn für die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs. Das bringt Vorteile für Bürger, Touristen und Kommunen“, fasste Füracker das Projekt zusammen. Mit BayernWLAN ausgestattete Busse können die Fahrgäste bereits beim Einsteigen an einem Aufkleber an der Tür erkennen. Der Freistaat Bayern fördert das Pilotprojekt mit rund 55.000 Euro. Die Ergebnisse der Pilotphase werden allen Gemeinden und Landkreisen in Bayern zur Verfügung gestellt. Dies soll die Kommunen bayernweit animieren, eigene WLAN-Hotspots im öffentlichen Personennahverkehr anzubieten. Ein erstes Pilotprojekt läuft bereits im Landkreis Traunstein. Nach ersten Erfahrungen nutzen dort in zehn Bussen knapp 10.000 Nutzer monatlich das kostenfreie BayernWLAN mit einem Datenvolumen von 216 GB.

Der Freistaat investiert rund zehn Millionen Euro, um allen Bürgern ein offenes und kostenfreies WLAN-Angebot zu ermöglichen. „Mit dem BayernWLAN erhält jede Stadt und jede Gemeinde die Möglichkeit, Bürgern und Touristen an attraktiven Plätzen die digitale Welt zu erschließen. Digitalisierung ist kein Privileg der Großstädte. Mit unserer Initiative für freies WLAN wollen wir insbesondere den ländlichen Raum stärken und so für digitale Chancengleichheit und gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern sorgen“, betonte Füracker. Der Einstieg in das freie BayernWLAN ist leicht und praktisch: Jeder Hotspot heißt „@BayernWLAN“. Es sind keine Passwörter und keine Anmeldedaten erforderlich, eine Registrierung ist nicht nötig, der Jugendschutz ist durch Filter garantiert.

Bayern wird das erste Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netz“, hob Füracker hervor. „Bis 2020 wollen wir das kostenfreie BayernWLAN mit 20.000 Hotspots aufrüsten. Ausgestattet werden insbesondere Kommunen, Hochschulen, Behörden und Tourismusziele. Im öffentlichen Nahverkehr sollen Pilotprojekte zum BayernWLAN starten.“ Seit Start der Initiative Anfang 2015 wurden bereits mehr als 4.300 Zugangspunkte in das BayernWLAN realisiert. An über 1.000 kommunalen Standorten befindet sich das BayernWLAN bereits in der Umsetzung. „Mit einem dichten Netz von kostenlosen Hotspots über ganz Bayern schaffen wir die digitale Chancengleichheit auch für den ländlichen Raum“, so Füracker. Das BayernWLAN Zentrum Straubing unterstützt die Kommunen und koordiniert den Ausbau des BayernWLAN.


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