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Pressemitteilung Nr. 212
München, 15.05.2017

SÖDER: ÜBER 35 MILLIONEN EURO EU-MITTEL FÜR PROJEKTE MIT BAYERISCHER BETEILIGUNG
Erfreuliche Halbzeitbilanz bei den EU-Förderprogrammen Interreg B

„Über 35 Millionen Euro bewilligte EU-Mittel für Projekte mit bayerischer Beteiligung in der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020 - eine Halbzeitbilanz, die sich sehen lassen kann“, resümierte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder den bisherigen Erfolg der Interreg B Programme Donauraum, Mitteleuropa und Nordwesteuropa am Heimatministerium. Mit den Programmen Interreg B fördert die Europäische Union die transnationale Zusammenarbeit. Dabei zeigt sich ein deutlicher Aufwärtstrend: „Bereits jetzt hat Bayern zur Halbzeit so viele EU-Mittel eingeholt wie in der gesamten letzten Förderperiode. Insbesondere der neue Programmraum Donau wird sehr gut angenommen“, zeigt sich Söder erfreut. Gleichzeitig betont er den Erfolg des bayerischen Vorbereitungsprogramms „Start Transnational!“: „Mit diesem im Ländervergleich einmaligen Förderprogramm Bayerns erreichen wir 40 Prozent höhere Erfolgschancen für unsere Projektträger“, betonte der Heimatminister.

Die vom Heimatministerium eingerichteten Beratungsbüros in Oberfranken und Niederbayern tragen dazu bei, dass Projektträger aus ganz Bayern von Interreg B profitieren. Seit Beginn der aktuellen Förderperiode (2014-2020) sind über 200 bayerische Anträge eingegangen, 29 Projektpartner haben bereits eine Förderzusage der EU erhalten.

Söder nannte beispielhaft als geförderte Projekte:

  • Im Programmraum Donau optimiert ein Team aus elf Staaten im Projekt „DanubeParksConnected“ den Schutz wertvoller Naturkorridore entlang der Donau. Durch gemeinsam abgestimmte Maßnahmen können einmalige Lebensräume nachhaltiger geschützt werden. Bayerische Partner sind der Landkreis Passau, das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen und die Stadt Ingolstadt.
  • Im Programmraum Mitteleuropa entwickelt ein Team aus vier Staaten im Projekt „Focus in CD“ Fortbildungen für medizinisches Personal zur besseren Diagnose chronischer Erkrankungen bei älteren Patienten. Damit können weitreichende Folgeschäden vermieden werden und die Lebensqualität der Betroffenen gesteigert werden. Der beteiligte bayerische Partner ist das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Interreg B Projekte stoßen Investitionen und Innovationen an, etablieren grenzübergreifende Standards und unterstützen kommunale Entscheidungsträger beim „Blick über den Tellerrand“. Die Themenschwerpunkte sind dabei vielfältig und reichen von Mobilität über Forschung hin zu Synergien bei der Verwaltungsarbeit. Interreg B gehört dem Programm der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit und wird finanziert aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE. Die Mittel von insgesamt rund 2 Milliarden Euro werden im Wettbewerbsverfahren vergeben, es gibt keine regionalen Kontingente.


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