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Pressemitteilung Nr. 253
München, 22.06.2017

SÖDER: FREISTAAT INVESTIERT 4,9 MILLIONEN EURO FÜR NEUES DIENSTGEBÄUDE IN WOLFRATSHAUSEN
Neubau für Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung eingeweiht

Das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ADBV) Wolfratshausen hat ein neues Zuhause. Im Zentrum der Stadt entstand ein neues Dienstgebäude mit einer Gesamtnutzfläche von 684 m². „Der Freistaat investierte rund 4,9 Millionen Euro in ein modernes, energieeffizientes und durchgehend barrierefreies Gebäude. In einem zeitgemäßen Neubau mit von Tageslicht durchfluteten Diensträumen finden die Bediensteten nun beste Arbeitsbedingungen vor“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder beim Festakt zur Einweihung des neugebauten Dienstgebäudes auf dem Behördenareal an der Heimgartenstraße am Donnerstag (22.6.) in Wolfratshausen fest. Die Kombination von Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und moderner Verwaltung unter einem Dach sei in dem zukunftsfähigen Neubau mit Passivhausstandard gelungen.

Der dreigeschossige Bau wurde ökologisch in Holzbauweise errichtet und ist durchgehend barrierefrei. Zu den staatseigenen denkmalgeschützten Dienstgebäuden des Finanzamts wurde ein Nahwärmeverbund mittels Holzpellets-Heizung eingerichtet. Durch Nutzung der Biomasse-Nahwärme und hocheffiziente Wärmerückgewinnung können so rund 42 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden.

34 Bedienstete des ADBV Wolfratshausen einschließlich der Außenstelle in Bad Tölz sind für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit einer Fläche von 1.111 Quadratkilometern zuständig. Das Gebiet vom Ostufer des Starnberger Sees bis zur österreichischen Grenze ist damit größer als die Stadt Berlin. Im vergangenen Jahr wurden über 2.650 Grenzpunkte abgemarkt und 631 Flurstücke vermessen. Insgesamt 850 Anträge auf Vermessungen und Gebäudeveränderungen wurden abgeschlossen. „Das Amt leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Eigentums an Grund und Boden“, so Söder.

Die Ämter tragen mit zur flächendeckenden Breitbandversorgung als Schlüssel für gleichwertige Lebens- und Arbeitsverhältnisse in Bayern bei und beraten die Kommunen vor Ort. Der Ausbau von schnellem Internet in ganz Bayern ist das wichtigste Infrastrukturprojekt der Bayerischen Staatsregierung. „Hierfür stellt der Freistaat Bayern in seinem bayerischen Förderverfahren bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, hob Söder hervor. 97 Prozent aller Kommunen sind bereits in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. In Oberbayern haben bereits 306 Gemeinden einen Förderbescheid über insgesamt 111,27 Millionen Euro erhalten. Eine besondere Herausforderung beim Ausbau des schnellen Internets sind Kommunen mit sehr vielen Streusiedlungen. Ab dem 1. Juli 2017 sollen diese Gemeinden bei künftigen Ausbauprojekten zusätzlich mit einem „Höfebonus“ unterstützt werden. Der Fördersatz der Kommunen wird dazu für künftige Projekte auf 80 Prozent angehoben und der Förderhöchstbetrag erhöht. Ein besonderer Fokus beim Höfebonus liegt auf einem hohen Anteil direkter Glasfaseranschlüsse in die Gebäude (FTTB). Davon werden auch Kommunen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen profitieren.


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