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Pressemitteilung Nr. 289
München, 05.07.2017

SÖDER: 66 MILLIONEN EURO FÜR UNINEUBAU IN GARCHING
Haushaltsausschuss billigt 1. Bauabschnitt für Neubau für Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der TU München

Die Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der TU München ist derzeit in insgesamt 11 Gebäuden in der Münchner Innenstadt untergebracht. „Wir stärken den Forschungs- und Wissenschaftsstandort im Raum München. Jetzt startet der 1. Bauabschnitt zum Neubau für die gemeinsame Unterbringung der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik in Garching“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute den 1. Bauabschnitt für einen Neubau für die Fakultät für Elektro- und Informationstechnik in Garching, Landkreis München, mit Kosten von 66 Millionen Euro gebilligt.

Der Neubau wird auf einem 30.972 m2 großen, bislang unbebauten Grundstück westlich des Wiesäckerbachs zwischen Lichtenbergstraße und Ludwig-Prandtl-Straße errichtet nach dem Entwurf des Gewinners eines Realisierungswettbewerbs. Der Neubau umfasst getrennte Räume für die Lehrstühle Energiewandlungstechnik (EWT), Medizinische Elektronik, Technische Elektronik, Nanoelektronik und Technische Elektrophysik. Gemeinschaftlich genutzte Räume, wie Hörsaal, studentische Lehrräume, Werkstätten, Versuchshalle und Reinräume werden jeweils ebenerdig über das Erdgeschoß erschlossen. Den Lehrstühlen flexibel zuordenbare Seminar-, Büro-und Besprechungsräume für ca. 150 Mitarbeiter und 300 Studierende gruppieren sich um einen dreigeschossigen Innenhof im Nordteil. Das Gebäude mit ca. 91 m Länge und ca. 55 m Breite und einer Hauptnutzfläche von 7.242 m2 wird barrierefrei erschlossen. Ferner werden ein Parkhaus mit Elektrotankstellen und - teilweise überdachte - Fahrradstellplätze errichtet.

Der Neubau wird an eine zentrale Fernwärmeerzeugung angeschlossen. Die Lüftungsanlagen werden mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung errichtet. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage-Anlage mit einer Gesamtleistung von 35,36 kW vorgesehen. Damit lassen sich insgesamt voraussichtlich jährliche CO2-Emissionen in einer Größenordnung von rund 230 t vermeiden.


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