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Pressemitteilung Nr. 293
München, 05.07.2017

SÖDER: 27,9 MILLIONEN EURO FÜR HOCHSCHULE IN SCHWEINFURT
Haushaltsausschuss billigt Neubau für die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen

Die Zahl der Studierenden an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt am Standort Schweinfurt ist von 1.000 Studierenden im Studienjahr 2000/2001 auf aktuell mehr als 3.000 Studierende gestiegen. Die Zahl wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Deshalb soll für die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen in Schweinfurt ein Neubau errichtet werden. „Die steigenden Studierendenzahlen belegen den Erfolg unserer Politik. Der Freistaat Bayern setzt auf eine dezentrale Standortpolitik der Hochschulen. Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern sind auch oberstes Ziel des Heimatministeriums. Jeder Mensch soll in seiner Heimat leben und arbeiten können. Wir stärken den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Schweinfurt“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute den Neubau für die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen am Standort Schweinfurt der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt mit Kosten von 27,9 Millionen Euro gebilligt. „Davon werden die Studierenden profitieren“, betonte Söder.

Die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen ist die zahlenmäßig größte Fakultät in Schweinfurt. Der Neubau kann aber auch von den beiden in Schweinfurt angesiedelten weiteren Fakultäten Maschinenbau und Elektrotechnik mitbenutzt werden. Mit der Errichtung des Neubaus wird die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen zusammengeführt vom Campus Ignaz-Schön-Straße und einer Anmietung in der Konrad-Geiger-Straße. Der Neubau mit einer Hauptnutzfläche von 3.640 m² wird auf dem Gelände der ehemaligen Ledward Barracks errichtet. Zur Nutzung des gesamten Geländes mit rd. 26 ha hatte die Stadt Schweinfurt im Frühjahr 2016 einen städtebaulichen Wettbewerb durchgeführt. Neben der Hochschulnutzung sollen städtische Projekte entstehen, wie der Neubau einer Stadthalle, ein Volksfestplatz und Studentenwohnungen. Der Freistaat Bayern hat im Dezember 2016 einen Teil des Areals für die Hochschule von der Stadt erworben. In den Neubau werden unter anderem Labor- und Seminarräume, Büros sowie eine Cafeteria untergebracht.


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