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Pressemitteilung Nr. 308
München, 12.07.2017

SÖDER: 199.920 EURO FÜR REGIONALMANAGEMENT IN STADT UND LANDKREIS LANDSHUT
Neue Impulse in den Bereichen Siedlungsentwicklung, Innovation & Wettbewerbsfähigkeit sowie Klimawandel & Energie

Das Finanz- und Heimatministerium fördert das Regionalmanagement in Stadt und Landkreis Landshut mit 199.920 Euro. „Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Wir unterstützen sie dabei, ihre Stärken auszubauen. Mit der aktuellen Förderung werden sich Stadt und Landkreis Landshut besonders in den Handlungsfeldern Siedlungsentwicklung, Wettbewerbsfähigkeit und Regionale Identität weiterentwickeln“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder am Mittwoch (12.7.) mit. „Die Projektförderung des Regionalmanagements hilft der Region dabei, die Herausforderungen vor Ort flexibel und aktiv anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln“, betonte Söder.

Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. Mit dem Regionalmanagement sollen die Qualität der Lebensräume gesteigert und gleiche Chancen für Metropolen und den ländlichen Raum geschaffen werden. Die Regionalmanagements holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung der Projekte.

Das gemeinsame Regionalmanagement für die Stadt und den Landkreis Landshut wird im Handlungsfeld Siedlungsentwicklung die Mobilität in der Region Landshut voranbringen, den ÖPNV sowie den Radverkehr stärken und damit Straßen und Umwelt entlasten. Zudem soll die Region Landshut insgesamt besser an den Verkehrsraum München angeschlossen werden. Das Projekt „Landshut Innovativ“ soll helfen, die digitalen Informationsmöglichkeiten zu Nahversorgung, Flächen, Beruf und Ausbildung zu erhöhen, Gründeraktivitäten und die Angebote für Kinder und Jugendliche im Bereich Technik voranzutreiben sowie eine nachhaltige Flächenstrategie im Bereich Wohnen und Gewerbe zu entwickeln. Im Handlungsfeld Klimawandel und Energie zielt das Regionalmanagement auf die Energieeinsparung bei Unternehmen und Privathaushalten, die Umsetzung und Weiterentwicklung des Energiekonzeptes für die Region sowie regionale Speicher- und Nutzungsmöglichkeiten regenerativer Energien. „Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden“, hob Söder hervor.

Seit Anfang 2015 ist die Förderrichtlinie Regionalmanagement des Heimatministeriums zur Stärkung und Neuausrichtung des Regionalmanagements in Kraft. Damit unterstützt der Freistaat Bayern die Regionen bei der Umsetzung von Projekten in Zukunftsthemen der Landesentwicklung. Die Servicestelle Bayern Regional am Heimatministerium berät die Initiativen auf ihrem Weg zu einer Förderung. Die Projektförderung ist ein großer Erfolg. Mittlerweile bestehen 64 Regionalmanagements in ganz Bayern. Dadurch sind in Bayern Regionalmanagements nahezu flächendeckend eingerichtet und umfassen rund 90 Prozent der Fläche des ländlichen Raums. Seit Anfang 2015 wurden rund 60 Initiativen zur Förderung beraten. Bereits über 55 Förderbescheide nach der Förderrichtlinie Regionalmanagement mit einer Gesamtförderung von mehr als 14 Millionen Euro sind übergeben. Im Doppelhaushalt 2017/18 stehen sieben Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Tina Dangl, Carolin Mayr, Tanja Sterian
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