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Pressemitteilung Nr. 312
München, 12.07.2017

SÖDER: 172.844 EURO FÜR KONVERSIONSMANAGEMENT IM LANDKREIS STARNBERG
Gesamtförderung erhöht sich auf über 400.000 Euro

Konversion und Truppenreduzierung von Standorten der Bundeswehr oder des US-Militärs sind für die betroffenen Kommunen eine schwierige Herausforderung. „Das Heimatministerium leistet einen Beitrag zur Bewältigung der Folgen der Bundeswehrreform. Das Konversionsmanagement im Landkreis Starnberg ist wichtiger Motor und Koordinator. Mit der neuen Förderung wird der Konversionsprozess weiter vorangebracht. Die gwt Starnberg entwickelt zukunftsfähige Perspektiven für die Nachnutzung der Führungsunterstützungsschule Feldafing“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder am Mittwoch (12.7.) mit. Durch den neuen Förderbescheid in Höhe von 172.844 Euro für das Konversionsmanagement an die gwt Starnberg (Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis Starnberg mbH) erhöht sich die Gesamtförderung seit 2014 auf mehr als 400.000 Euro. Die gwt ist eine übergreifende Initiative von Landkreis, Gemeinden und Wirtschaftsverbänden der Region.

Konversion ist zugleich Herausforderung und Chance auf Neues, betonte Söder. Das große Areal in Feldafing in unmittelbarer Seenähe bietet große Entwicklungspotentiale für die ganze Region. Das Konversionsmanagement Starnberg kann mit der neuen Förderung weiterhin Entwicklungsmöglichkeiten für den Konversionsstandort erarbeiten, im Konversionsprozess die unterschiedlichen Partner zusammenbringen und mit Umsetzungsprojekten den ganzen Landkreis weiter voranbringen. Söder: „Aufgrund der bisher geleisteten Arbeit bin ich zuversichtlich, dass der Landkreis auf einem guten Weg ist.“ Aktuelle Projekte sind die Entwicklung eines Nutzungskonzepts als Regenerationsraum für den Großraum sowie die Vorbereitung zeitgemäßen und bezahlbaren Wohnraums und der Pioniernutzung „Co-Working“.

Das Konversionsmanagement ist ebenso wie das Regionalmanagement eingebettet in die Heimatstrategie für die Landesentwicklung. „Die Projektförderung des Regional- und Konversationsmanagements hilft der Region dabei, die Herausforderungen vor Ort flexibel und aktiv anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen, wie Demografischer Wandel oder Regionale Identität gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln. Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Wir unterstützen sie dabei, ihre Stärken auszubauen“, betonte Söder.

Seit Anfang 2015 ist die Förderrichtlinie Regionalmanagement des Heimatministeriums zur Stärkung und Neuausrichtung des Regionalmanagements in Kraft. Damit unterstützt der Freistaat Bayern die Regionen bei der Umsetzung von Projekten in Zukunftsthemen der Landesentwicklung. Die Servicestelle Bayern Regional am Heimatministerium berät die Initiativen auf ihrem Weg zu einer Förderung. Die Projektförderung ist ein großer Erfolg. Mittlerweile bestehen 64 Regionalmanagements in ganz Bayern. Dadurch sind in Bayern Regionalmanagements nahezu flächendeckend eingerichtet und umfassen rund 90 Prozent der Fläche des ländlichen Raums. Seit Anfang 2015 wurden rund 60 Initiativen zur Förderung beraten. Bereits über 55 Förderbescheide nach der Förderrichtlinie Regionalmanagement mit einer Gesamtförderung von mehr als 14 Millionen Euro sind übergeben. Im Doppelhaushalt 2017/18 stehen sieben Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.


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