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Pressemitteilung Nr. 315
München, 13.07.2017

SÖDER: 177.567 EURO FÜR SCHNELLES INTERNET IM LANDKREIS DONAU RIES
Heimatminister übergibt Förderbescheide für Munningen und Megesheim

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Die Gemeinden Munningen und Megesheim im Landkreis Donau-Ries haben dies erkannt“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe von Breitband-Förderbescheiden in Höhe von 128.507 Euro für Megesheim und in Höhe von 49.060 Euro für Munningen an die Bürgermeister der Gemeinden am Donnerstag (13.7.) in Wemding. Bayernweit haben nun 1.573 Gemeinden und damit über drei Viertel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder.

Die Gemeinden in Schwaben engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Mit 325 Gemeinden befinden sich in Schwaben 96 Prozent im Förderverfahren. 223 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt über 80 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von insgesamt 232,95 Millionen Euro für Schwaben ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Söder.

Der Ausbau von schnellem Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits über 97 % (1.987) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. 1.573 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 643 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 30.000 km Glasfaserleitungen verlegt. „Damit können künftig weitere 640.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum“, hob Söder hervor. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.700 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten.

Seit 1. Juli 2017 sollen mit einem weiteren Programm vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit schnellem Internet erschlossen werden, dem sogenannten „Höfebonus“. „Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen. Das sind vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen. Gerade diese Gemeinden wollen wir beim Ausbau von noch unversorgten Bereichen zusätzlich unterstützen - mit 400 Millionen Euro und einer Anhebung des Fördersatzes auf 80 %. Bayern braucht flächendeckend schnelles Internet“ so Söder. Im Regierungsbezirk Schwaben können voraussichtlich 90 Kommunen mit rund 60 Millionen Euro profitieren und bisher unversorgte Bereiche erschließen. Die bisherigen individuellen Förderhöchstbeträge der Kommunen werden verdoppelt. Der Fördersatz wird auf 80 Prozent angehoben. Kommunen mit einem bereits erhöhten Fördersatz von 90 % behalten diesen. Damit können künftig auch kleine Weiler und Einzelgehöfte an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Ein besonderer Fokus beim „Höfebonus“ liegt auf einem hohen Anteil direkter Glasfaseranschlüsse in die Gebäude (FTTB). Projekte, die vom „Höfebonus“ profitieren sollen, müssen mindestens 80 Prozent der Gebäude mit Glasfaser erschließen. Diese Infrastruktur ermöglicht Bandbreiten im Gigabit-Bereich. Gerade in kleinen Ortsteilen ist dies oft sogar die wirtschaftlichste Lösung. Mit dem „Höfebonus“ werden die Gemeinden eine noch höhere Flächendeckung erreichen und können sich fit für die digitale Zukunft machen. Wie bisher gilt, dass in allen Förderprojekten nur der Ausbau der Glasfaser-Technologie gefördert wird.


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