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Pressemitteilung Nr. 322
München, 13.07.2017

SÖDER: STAATSARCHIV IN KITZINGEN KOMMT IN EINEN NEUBAU AUF DEM DEUSTERAREAL
Haushaltsausschuss billigt Ankauf des städtischen Grundstücks

„Wir stärken den Behördenstandort Kitzingen nachhaltig. Im Rahmen der größten Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte wird das Staatarchiv Würzburg nach Kitzingen verlagert. Nachdem keine geeignete staatliche Immobilie zur Verfügung steht, wird das Staatsarchiv in einem Neubau untergebracht werden auf dem Gelände des „Deuster-Areals“. Der Freistaat wird eine Fläche von ca. 8.500 m² aus dem städtischen Gelände erwerben“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute dem Erwerb für den Freistaat zugestimmt. Die notarielle Beurkundung übernimmt für den Freistaat die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY). Die IMBY hatte vorher mehrere Standortmöglichkeiten in Kitzingen geprüft. Der Neubau des Archivgebäudes stellt komplexe Anforderungen an ein Grundstück und dessen Bebaubarkeit. Nach eingehender Prüfung insbesondere von Lage und Erreichbarkeit fiel die Entscheidung für einen Neubau auf dieses städtische Grundstück. Nach der Zustimmung durch den Bayerischen Landtag schließt sich das Verfahren zur Herstellung des benötigten Baurechts an.

Die Suche nach einem geeigneten Grundstück für den Archivneubau war umfangreich und zeitaufwändig, vor allem hinsichtlich baufachlicher Prüfungen für die künftige Nutzung. Das Archiv wird in Kitzingen in einem Neubau untergebracht werden, der höchsten Standards, etwa hinsichtlich der Klimatisierung, entsprechen soll. Der Standort zeichnet sich insbesondere durch seine zentrale Lage aus. Die Besucherinnen und Besucher werden ihn gut erreichen können, um hier auf die Suche nach Antworten auf Fragen zu unserer Vergangenheit zu gehen. Mit der Verlagerung des Staatsarchivs von Würzburg nach Kitzingen finden sie die bisher aufgeteilten Archivbestände künftig an einem Ort.

Behördenverlagerungen schaffen sichere und qualifizierte Arbeitsplätze, dienen der Wirtschaft als Vorbild und stärken die Infrastruktur des ländlichen Raums, betonte Söder. Sie sind Bestandteil der Heimatstrategie zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Bayern. Die in 2015 beschlossene Verlagerung von Behörden ist die größte Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte. Über 50 Behörden und staatliche Einrichtungen werden aus Ballungszentren in ländliche Regionen Bayerns verlagert. Für den Landkreis Kitzingen sind dabei 17 Beschäftigte für das Staatsarchiv vorgesehen, das von Würzburg nach Kitzingen verlagert wird.


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