Servicenavigation

Themennavigation

Pressemitteilung Nr. 358
München, 01.08.2017

SÖDER: 135.000 EURO FÜR REGIONALMARKETING OBERFRANKEN OFFENSIV

Zusatzförderung für grenzübergreifendes Regionalmarketing für den bayerisch-tschechischen Grenzraum. Das Finanz- und Heimatministerium fördert das Regionalmarketing Oberfranken Offensiv mit 135.000 Euro. „Für den bayerisch-tschechischen Grenzraum ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Unser Ziel ist, die bayerisch-tschechische Grenzregion zu einem Zukunftsraum weiterzuentwickeln“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe des Förderbescheids für das Projekt „Hüben und drüben - U nas a za plotem. Fränkisches und Böhmisches zum Entdecken“ an Gesundheitsministerin Melanie Huml als Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V. am Dienstag (1.8.) mit. Das Projekt folgt den Empfehlungen des Entwicklungsgutachtens für den bayerisch-tschechischen Grenzraum. Mit der Förderung sollen die Vorzüge der Regionen Oberfranken und Böhmen aus den Bereichen Genuss, Kultur, Geschichte und Innovation vermarktet und damit eine gemeinsame regionale Identität aufgebaut werden.

Das Heimatministerium fördert bereits das Regionalmanagement mit 300.000 Euro. Damit erhöht sich Gesamtförderung für Oberfranken Offensiv auf 435.000 Euro. „Die Projektförderung des Regionalmanagements hilft der Region dabei, die Herausforderungen vor Ort flexibel und aktiv anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln“, betonte Söder. Oberfranken Offensiv beschäftigt sich in dem Projekt „Gesellschaft 4.0: Digitales Land, Digitale Kommune“ mit der Digitalisierung von Infrastrukturen zur Daseinsvorsorge. Unter dem Dach des Vereins haben sich oberfränkische Kommunen, Verbände Initiativen, Unternehmen und engagierte Privatpersonen zu einem Netzwerk zusammengeschlossen.

Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. Mit dem Regionalmanagement soll die Qualität der Lebensräume gesteigert und gleiche Chancen für Metropolen und den ländlichen Raum geschaffen werden. Die Regionalmanagements holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung der Projekte. „Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden“, hob Söder hervor.

Seit Anfang 2015 ist die Förderrichtlinie Regionalmanagement des Heimatministeriums zur Stärkung und Neuausrichtung des Regionalmanagements in Kraft. Damit unterstützt der Freistaat Bayern die Regionen bei der Umsetzung von Projekten in Zukunftsthemen der Landesentwicklung. Die Servicestelle Bayern Regional am Heimatministerium berät die Initiativen auf ihrem Weg zu einer Förderung. Die Projektförderung ist ein großer Erfolg. Mittlerweile bestehen 66 Regionalmanagements in ganz Bayern. Dadurch sind in Bayern Regionalmanagements nahezu flächendeckend eingerichtet und umfassen rund 90 Prozent der Fläche des ländlichen Raums. Seit Anfang 2015 wurden rund 65 Initiativen zur Förderung beraten. Bereits über 55 Förderbescheide nach der Förderrichtlinie Regionalmanagement mit einer Gesamtförderung von mehr als 14 Millionen Euro sind übergeben. Im Doppelhaushalt 2017/18 stehen sieben Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Tina Dangl, Carolin Mayr, Tanja Sterian
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmflh.bayern.de, Internet: www.stmflh.bayern.de