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Pressemitteilung Nr. 361
München, 01.08.2017

SÖDER: 223.650 EURO FÜR REGIONALMANAGEMENT EUROPÄISCHE METROPOLREGION MÜNCHEN
Förderung der Vorstudie für ein integriertes Mobilitätskonzept

Das Finanz- und Heimatministerium fördert erstmals das Regionalmanagement der Europäischen Metropolregion München (EMM) mit 223.650 Euro. Im EMM e.V. sind 25 Landkreise und sechs kreisfreie Städte im Süden Bayerns zusammengeschlossen. „Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Wir unterstützen sie dabei, ihre Stärken auszubauen. Die EMM wird eine Vorstudie für ein integriertes, nachhaltiges Mobilitätskonzept für die Metropolregion München erstellen. Damit greift sie ein bedeutsames Thema in der stetig wachsenden Boomregion auf“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder aus Anlass der Übergabe des Förderbescheids an den Europäischen Metropolregion München (EMM) e.V. am Dienstag (1.8.) mit. „Die Projektförderung des Regionalmanagements hilft der gesamten Region dabei, die Herausforderungen vor Ort flexibel und aktiv anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln“, betonte Söder.

Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. Mit dem Regionalmanagement sollen die Qualität der Lebensräume gesteigert und gleiche Chancen für Metropolen und den ländlichen Raum geschaffen werden. Die Regionalmanagements holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung der Projekte. Die EMM wird zur Vorbereitung eines integrierten, nachhaltigen Mobilitätskonzeptes für die Metropolregion München in einer Kompatibilitätsstudie eine Bestandsanalyse durchführen. Dazu werden bestehende Planungsansätze und -konzepte sowie wesentliche Erkenntnisse aus vorliegenden Mobilitätskonzepten der Region zusammengeführt. Zudem sollen in Themennetzwerken zukünftige Trends und Tendenzen, Best-Practice-Beispiele sowie innovative Konzepte und Technologien für anstehende Infrastrukturprojekte im Bereich Mobilität diskutiert werden. „Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden“, hob Söder hervor.

Seit Anfang 2015 ist die Förderrichtlinie Regionalmanagement des Heimatministeriums zur Stärkung und Neuausrichtung des Regionalmanagements in Kraft. Damit unterstützt der Freistaat Bayern die Regionen bei der Umsetzung von Projekten in Zukunftsthemen der Landesentwicklung. Die Servicestelle Bayern Regional am Heimatministerium berät die Initiativen auf ihrem Weg zu einer Förderung. Die Projektförderung ist ein großer Erfolg. Mittlerweile bestehen 66 Regionalmanagements in ganz Bayern. Dadurch sind in Bayern Regionalmanagements nahezu flächendeckend eingerichtet und umfassen rund 90 Prozent der Fläche des ländlichen Raums. Seit Anfang 2015 wurden rund 65 Initiativen zur Förderung beraten. Bereits über 55 Förderbescheide nach der Förderrichtlinie Regionalmanagement mit einer Gesamtförderung von mehr als 14 Millionen Euro sind übergeben. Im Doppelhaushalt 2017/18 stehen sieben Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.


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