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Pressemitteilung Nr. 046
München, 21.02.2018

FÜRACKER: OPEN DATA BIETET MEHRWERT FÜR BÜRGERINNEN UND BÜRGER UND DIE WIRTSCHAFT
Freistaat bietet digitalen Datenschatz

„Open Data erhöht die Transparenz staatlichen Handelns und fördert die Teilhabe und aktive Mitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger an den demokratischen Entscheidungsprozessen. Die Zusammenarbeit von Bürgern und Verwaltung wird durch einen leichteren Zugang zu vorhandenen Daten und Informationen verbessert. Die öffentlich zugänglichen staatlichen Daten werden auf dem Open Data Portal Bayern übersichtlich gebündelt. Sie können mit einer zentralen Suchfunktion einfach und schnell recherchiert werden“, stellte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker auf einer vbw-Veranstaltung zu Open Data am Mittwoch (21.2.) in München fest. „Über 800 Daten-sätze, oder mehr als 5 Millionen Seiten DIN A 4 Papier, bieten im Open Data Portal des Freistaats echten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger, für Unternehmen und Wissenschaft“, betonte Füracker. Auch über 200 verschiedene Geodatensätze stehen kostenfrei zur Auskunft und zur Nutzung im Internet zur Verfügung. Diese informieren unter anderem über Schutzgebiete, Lage von Leerrohren für den Breitbandausbau oder über Bauleitpläne von Kommunen.

Ein nutzerfreundlicher Zugang zu staatlichen Daten, Informationen und Services, wie ihn zum Beispiel auch das BayernPortal bereitstellt, sei aber mindestens genauso wichtig für Bürger und Unternehmen, unabhängig von Open Data. Sehr viele Informationen und Verwaltungsdienstleistungen in Bayern werden im BayernPortal bereits zur Verfügung gestellt und die Anzahl wird weiter steigen. Im BayernPortal finden sich über 150 Online-Services, über 600 Formulare, über 2000 Fachdatenbanken, mehr als 2000 digitale Merkblätter und rd. 21.000 Ansprechpartner bei Kommunen und Behörden. Das BayernPortal deckt sehr viele verschiedene Themen ab, etwa zu Bevölkerung, Wirtschaft, Soziales und Bildung. Es existiert somit ein digitaler Datenschatz für neue Anwendungen und Apps, hob Füracker hervor.

Ein erfolgreiches Beispiel für ein kostenfreies Angebot für Bürgerinnen und Bürger ist auch der BayernAtlas der Bayerischen Vermessungsverwaltung. Im BayernAtlas werden Geodaten verschiedenster Datenanbieter dargestellt. „Der BayernAtlas kann durch jeden Bürger und jede Firma kostenfrei genutzt werden“, betonte Füracker. Im BayernAtlas werden nicht nur Geobasisdaten wie aktuelle Luftbilder, digitale Karten verschiedenster Ausprägungen oder 3D-Geländedarstellungen angezeigt. Auch Geodaten wie Naturschutzgebiete, Schulsprengel oder Verwaltungsgrenzen sowie Informationen aus dem Bereich Hochwasserschutz oder Rad- und Wanderwege können abgerufen werden. Dieses Angebot werde bereits stark genutzt: Allein die Freizeitwege werden über 22 Millionen Mal im Jahr abgerufen. Außerdem kann der BayernAtlas einfach in die eigene Webseite eingebunden werden. Damit lassen sich amtliche Geodaten z.B. ganz konkret auch auf der Firmenwebseite nutzen. Start-Ups, Unternehmen und Hochschulen erhalten ferner kostenfreie Testdaten für die Entwicklung innovativer Produkte. Zur Unterstützung von Forschung und Lehre werden Daten zu besonderen Konditionen angeboten.

Daten zu erheben und aktuell zu halten sei allerdings kostenintensiv. Moderate Entgelte auf bestimmte Daten garantieren verlässliche und langfristige Qualität. Die aktuellen und hochgenauen Daten sind ein innovatives und modernes Angebot der Verwaltung an ihre Kunden, das stetig weiterentwickelt und verbessert wird. Damit wird letztendlich auch eine langfristige Planungssicherheit für alle Nutzer garantiert.


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