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Pressemitteilung Nr. 072
München, 03.03.2018

FÜRACKER: WIR LIEGEN VOLL AUF KURS!
Beim „Tag der offenen Behördentür“ informierte das neue Zentrum Bayern, Familie und Soziales in Kemnath über Fortschritte der Behördenverlagerung

„20 Arbeitsplätze des Zentrums Bayern Familie und Soziales (ZBFS) sind ein Gewinn und eine nachhaltige Stärkung für die Stadt Kemnath und den Landkreis Tirschenreuth. Die Bilanz drei Jahre nach dem Startschuss der Behördenverlagerung als Bestandteil der Heimatstrategie zeigt: Wir liegen voll auf Kurs. Von den Fortschritten ausgewählter Verlagerungsprojekte können sich die Bürgerinnen und Bürger persönlich bei unserem heutigen „Tag der offenen Behördentür“ überzeugen“, teilte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker bei seinem Informationsbesuch gemeinsam mit Dr. Norbert Kollmer, Präsident der Landesbehörde ZBFS, und dem Ersten Bürgermeister Werner Nickl im Zentrum Bayern Familie und Soziales in Kemnath am Samstag (3.3.) mit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am neuen Dienstort der Landesbehörde erfüllen seit Juli 2017 eine wichtige sozialpolitische Aufgabe: Sie unterstützen und beraten Eltern verlässlich bei allen Fragen rund um das Elterngeld, Landeserziehungsgeld und das Betreuungsgeld. Im vergangenen Jahr haben die Beschäftigten in Kemnath die Auszahlung von 72,4 Mio. Euro an Familienleistungen veranlasst.

Im März 2015 hat die Bayerische Staatsregierung den Startschuss für die größte Regionalisierung von Behörden und staatlichen Einrichtungen der letzten Jahrzehnte gegeben. „Behördenverlagerungen schaffen zukunftsfähige und qualifizierte staatliche Arbeitsplätze, dienen der Wirtschaft als Vorbild und stärken die Infrastruktur des ländlichen Raums. Wir geben den Menschen die Chance, in ihrer Heimat wohnen und arbeiten zu können“, betonte Füracker. „Behördenverlagerungen sind ein voller Erfolg - das beweist auch die Tatsache, dass alle Beschäftigten in Kemnath aus der Region kommen. Das ist passgenaue, aktive Strukturpolitik ausgerichtet an den Bedürfnissen der Menschen“, bekräftigte Füracker. Die Umsetzung der Behördenverlagerung läuft im Regierungsbezirk Oberpfalz sehr erfolgreich. Das Konzept „Regionalisierung von Verwaltung - Behördenverlagerungen“ sieht für die Oberpfalz elf Verlagerungsprojekte im Umfang von 374 Arbeitsplätzen vor. „Hiervon konnten bislang bereits sechs Projekte mit 114 Beschäftigten, also rund einem Drittel des Verlagerungsvolumens, gestartet werden“, bilanzierte Füracker.

Nach dem Motto „Behörde zum Anfassen“ öffneten am Samstag bayernweit 17 ausgewählte Verlagerungsprojekte aus allen Geschäftsbereichen ihre Pforten mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm mit vielen spannenden Vorträgen, Informationen und Mitmach-Aktionen für alle Bürgerinnen und Bürger. Der Staatssekretär dankte nach seinem Rundgang allen Helferinnen und Helfern für die gelungene Gestaltung des Aktionstages.


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