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Pressemitteilung Nr. 197
München, 04.06.2018

REICHHART: STARTSCHUSS FÜR NEUE MITARBEITER IN NEUEN RÄUMEN BEIM FINANZAMT NÖRDLINGEN
Insgesamt 36 neue Arbeitsplätze im Finanzamt Nördlingen für neue Aufgaben // Arbeitsbeginn in neuen Diensträumen

„Die Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen der Verwaltung im ländlichen Raum ist als Teil unserer Heimatstrategie ein zentrales Instrument aktiver Strukturpolitik. Wir haben die deutschlandweite Zuständigkeit für einen erheblichen Teil der Steuerfälle polnischer Bauunternehmer und deren Arbeitnehmer an das Finanzamt Nördlingen übertragen. Dadurch haben dort jetzt 36 neue Mitarbeiter ein wichtiges und anspruchsvolles Aufgabengebiet“ gab Finanz- und Heimatstaatssekretär Dr. Hans Reichhart am Montag (4.6.) beim offiziellen Startschuss in Nördlingen bekannt „Wir bringen so die Arbeit zu den Menschen, damit diese in ihrer Heimat wohnen und arbeiten können.“

Am Finanzamt Nördlingen gibt es nicht nur mehr Mitarbeiter sondern auch neue Räume. „Es ist ein Glücksfall für alle Beteiligten, dass unweit des Amtsgebäudes passende Räumlichkeiten gefunden wurden, so dass jedem neuen Sachbearbeiter auch ein moderner Arbeitsplatz zur Verfügung steht.“ freute sich Reichhart. Die neuen Diensträume mit einer Fläche von 1000 m² liegen mitten in der Altstadt Nördlingens und wurden extra für das Finanzamt renoviert und umgebaut.

Bayern übernimmt gemeinsam mit dem Land Niedersachsen einen Teil der bislang in Brandenburg erfassten Steuerfälle polnischer Bauunternehmer und ihrer Arbeitnehmer. Im Rahmen der Heimatstrategie war entschieden worden, diese anspruchsvolle Aufgabe dem Finanzamt Nördlingen zuzuweisen. Die organisatorischen Details der Fallabgabe wurden zwischen den drei betroffenen Ländern festgelegt. Durch die Übergabe der Steuerfälle von Brandenburg nach Bayern benötigt das Finanzamt Nördlingen das zusätzliche Personal. Der Amtsbezirk des Finanzamts Nördlingen und seiner Außenstelle Donauwörth umfasst das Gebiet des Landkreises Donau-Ries. Rund 260 Mitarbeiter sind derzeit im Finanzamt und der Außenstelle beschäftigt.

Die in 2015 beschlossene Verlagerung von Behörden ist die größte Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte. Über 50 Behörden und staatliche Einrichtungen mit über 3.100 Personen werden aus Ballungszentren in ländliche Regionen Bayerns verlagert bzw. dort neu geschaffen. Insgesamt sieht das Konzept „Regionalisierung von Verwaltung - Behördenverlagerungen“ für den Regierungsbezirk Schwaben 8 Verlagerungsprojekte im Umfang von 238 Arbeitsplätzen und 70 Studienplätzen vor.


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