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Pressemitteilung Nr. 204
München, 08.06.2018

REICHHART: BEGRÜßUNG DER NEUEN MITARBEITER DER FINANZKASSE KRUMBACH
Drei zusätzliche Mitarbeiter in der Finanzkasse Krumbach für neue Aufgaben // Heimatstaatssekretär begrüßt persönlich

„Die Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen der Verwaltung im ländlichen Raum ist als Teil unserer Heimatstrategie ein zentrales Instrument aktiver Strukturpolitik. Wir haben die deutschlandweite Zuständigkeit für einen erheblichen Teil der Steuerfälle polnischer Bauunternehmer und deren Arbeitnehmer jetzt in Bayern. Dadurch haben drei neue Mitarbeiter bei der Finanzkasse Krumbach ein wichtiges und anspruchsvolles Aufgabengebiet“ teilte Finanz- und Heimatstaatssekretär Dr. Hans Reichhart am Freitag (8.6.) bei der offiziellen Begrüßung in Krumbach mit „Wir bringen so die Arbeit zu den Menschen, damit diese in ihrer Heimat wohnen und arbeiten können.“

Bayern übernimmt gemeinsam mit dem Land Niedersachsen einen Teil der bislang in Brandenburg erfassten Steuerfälle polnischer Bauunternehmer und ihrer Arbeitnehmer. Im Rahmen der Heimatstrategie war entschieden worden, diese Aufgabe dem Finanzamt Nördlingen zu übertragen. Die Zuständigkeit für die kassenmäßige Bearbeitung dieser Fälle liegt aber bei der zentralen Finanzkasse in Krumbach. Durch den Übergang der Aufgabe von Brandenburg nach Bayern benötigt auch die Finanzkasse Krumbach zusätzliches Personal.

Die zentrale Finanzkasse in Krumbach hat 2013 ihren Betrieb aufgenommen. Sie ist die größte Zentralkasse Bayerns und eine von zwei in Schwaben. Dort sind insgesamt 53 Mitarbeiter beschäftigt. Diese erledigen die Kassenangelegenheiten der Finanzämter Günzburg, Dillingen, Augsburg-Stadt und -Land, Neu-Ulm und Nördlingen.

Die in 2015 beschlossene Verlagerung von Behörden ist die größte Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte. Über 50 Behörden und staatliche Einrichtungen mit über 3.100 Personen werden aus Ballungszentren in ländliche Regionen Bayerns verlagert bzw. dort neu geschaffen. Insgesamt sieht das Konzept „Regionalisierung von Verwaltung - Behördenverlagerungen“ für den Regierungsbezirk Schwaben acht Verlagerungsprojekte im Umfang von 238 Arbeitsplätzen und 70 Studienplätzen vor.


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Pressesprecher: Sebastian Kraft
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