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Pressemitteilung Nr. 231
München, 22.06.2018

FÜRACKER ZIEHT ERFREULICHE BILANZ: 80.000 BESUCHTEN IM ERSTEN JAHR DAS BURGERLEBNISMUSEUMCADOLZBURG
„HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg“ lässt Geschichte aufleben // Umfangreiches Angebot der Schlösserverwaltung: mehr als 1.000 Führungen und Workshops

Rund 80.000 Besucher kamen im ersten Jahr in das erste Burgerlebnismuseum Deutschlands. „Das einzigartige Mitmach-Museum erfreut sich großer Beliebtheit. Insgesamt fanden bisher 1.063 Führungen und Workshops statt. Ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm bietet Interessenten aller Altersklassen wie auch Schulklassen und Kindergärten besondere Erlebnisse. In den rund 70 Sonderveranstaltungen können beispielsweise Schwertkämpfe, Kochaktionen, Schauspielführungen und Workshops besucht werden“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker zum einjährigen Bestehen des Burgerlebnismuseums Cadolzburg im Landkreis Fürth fest. Der heutige Ministerpräsident Dr. Markus Söder hatte das Museum am 23. Juni 2017 eröffnet.

Auch die Vernetzung der Burganlage mit anderen attraktiven Orten gewinnt nach den Worten von Füracker zunehmend an Bedeutung. Die Einbindung in die Deutsche Burgenstraße, der Hohenzollern-Radweg und der deutschlandweite Verbund von Hohenzollernorten zwischen Schwaben und Preußen erschließen touristisch weitere Kreise, die dieses attraktive fränkische Herzstück der Geschichte und Kultur einem immer größeren Publikum bekannt machen. „Die Besucher erleben in der Cadolzburg eine faszinierende Zeitreise in die Geschichte unserer Heimat“, hob Füracker hervor. „Die Investition von rund 36,8 Millionen Euro hat sich gelohnt. Insbesondere Familien genießen einen lebendigen und interessanten Einblick in die Geschichte des Mittelalters.“

Die Besucher können auf der Cadolzburg das Mittelalter fühlen, schmecken, hören und riechen. Unter dem Motto: „HerrschaftsZeiten! - Erlebnis Cadolzburg“ lädt die Bayerische Schlösserverwaltung auf rund 1.500 m² Ausstellungsfläche zu einer Zeitreise ins Mittelalter ein. Die Besucher erfahren, wie die Hohenzollern vor 600 Jahren in Franken und Brandenburg regiert, geschlafen und gekämpft haben. Im Vordergrund steht die Blütezeit der Cadolzburg im 14./15. Jahrhundert. Erstmalig in einem deutschen Museum mit historischer Themenstellung informiert eine wissenschaftlich begleitete Virtual-Reality-Experience rund um das Thema „Turnier im späten Mittelalter“. Besucher können mit Hilfe einer Datenbrille „live“ bei einem spätmittelalterlichen Turnier dabei sein. Angefangen von der gepflegten Gartenanlage in der Vorburg bis in die Kernburg lädt die Burganlage mit einer vielseitigen und abwechslungsreichen Museumspräsentation bei einem freien Rundgang zum Entdecken der Burg ein. Das Ausprobieren, Spielen und die Auseinandersetzung mit originalen wie inszenierten oder medial übersetzten Zeugnissen der Vergangenheit sorgt für Überraschung und Begeisterung bei den Besuchern.

Die Cadolzburg ist weit über die Grenzen der Marktgemeinde hinaus ein für die gesamte Metropolregion Nürnberg bedeutendes Baudenkmal. Dort wurden im Jahre 1415 aus den Burggrafen von Nürnberg die Kurfürsten der Mark Brandenburg. Gleichzeitig wurde aus der burggräflichen Residenz Cadolzburg einer der wichtigsten Herrschaftssitze des späten Mittelalters. Mit dem Eintritt in das Gremium der sieben Königswähler stieg die Familie der Hohenzollern in die absolute Elite des Alten Reichs auf. Berlin als Hauptstadt der Mark Brandenburg wurde im 15. Jahrhundert von Franken aus regiert. Die feierliche Belehnung mit der Mark Brandenburg und der Kurwürde erfolgte vor 600 Jahren am 18. April 1417 auf dem Konstanzer Konzil.

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