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Pressemitteilung Nr. 312
München, 26.07.2018

FÜRACKER: HALSBACH IST AUF DER DATENAUTOBAHN
Glasfasernetz freigeschaltet // Gigabitanbindung für 165 Haushalte

„Breitband ist Zukunft - die Gemeinde Halsbach im Landkreis Altötting hat dies erkannt und gehandelt. Ab heute sind 165 bislang unversorgte Haushalte direkt an das zukunftssichere Glasfasernetz angebunden“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Freischaltung des Breitbandnetzes gemeinsam mit dem 1. Bürgermeister Martin Poschner am Donnerstag (26.7.) in Halsbach. Der Freistaat fördert den Breitbandausbau in Halsbach mit insgesamt 877.039 Euro. „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Wo dies geschieht entscheiden allein die Gemeinden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit“, so Füracker.

„Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Die Breitband-Infrastruktur ist ein entscheidender Faktor für gleichwertige Lebensverhältnisse in Bayern, wie für Arbeitsplätze, Tourismus oder Telemedizin. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe. Der Anschluss an die Datenautobahn stärkt die ländlichen Regionen und die Heimat“, betonte Füracker. Bayern geht beim Breitbandausbau in Deutschland voran. „Kein Land stellt so viele eigene Mittel zur Verfügung. Kein Land hat in so kurzer Zeit derart viele Projekte zum Laufen gebracht wie Bayern. Unsere massiven Vereinfachungen des Programms, die bessere Beratung und die Erhöhung der Fördersummen zeigen deutlich Wirkung. Wir bringen das Internet in den ländlichen Raum“, so Füracker.

Die Gemeinden in Oberbayern engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Mit 478 Gemeinden befinden sich in Oberbayern 96 Prozent im Förderverfahren. 400 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt 180 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365,7 Millionen Euro für Oberbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Füracker.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Bayern läuft auf Hochtouren. 9 von 10 Haushalten in Bayern sind inzwischen an das schnelle Internet angeschlossen, 8 von 10 können bereits 50 Mbit/s und mehr nutzen. In keinem anderen Bundesland wird aktuell mehr Glasfaser gebaut. Bei den aktuellen Projekten werden über 41.000 km Glasfaserleitungen verlegt und weit über 720.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum. Bayernweit sind bereits 98 Prozent (2.007 von 2.056) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Alle Kommunen wurden zum Förderverfahren beraten. Jede zweite Kommune nutzt das Verfahren mehrfach. So wurden 3.482 Verfahrenseinstiege registriert. 1.726 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 808 Millionen Euro in die Bauphase. Nach Abschluss der noch laufenden Fördermaßnahmen werden voraussichtlich mehr als sechs Millionen bayerische Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein - das sind 98 Prozent. Besonders erfreut zeigt sich der Heimatminister darüber, dass die Versorgung im ländlichen Raum mit schnellem Internet seit 2013 um + 48 Prozentpunkte auf 75,4 Prozent anstieg.

Am 1. Juli 2017 startete mit dem Höfebonus die nächste Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. Rund 700 Verfahrenseinstiege erfolgten seit der Einführung des Höfebonus. Über 430 Kommunen planen, den Höfebonus zu nutzen. 109 Kommunen haben bereits Förderbescheide mit Höfebonus erhalten. „Damit können Versorgungslücken insbesondere im Außenbereich geschlossen werden“, betonte Füracker.

Mit der am 1. Juni 2018 in Kraft getretenen neuen bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser (GWLANR) werden die bayerischen Kommunen nochmals kräftig unterstützt, um zentrale kommunale Einrichtungen direkt mit Glasfaser anzuschließen und die WLAN-Infrastruktur auszubauen. Über 4.700 öffentliche Schulen und 366 Plankrankenhäuser können für die Glasfaseranbindung von einer Förderung von bis zu 50.000 Euro, für den Ausbau der WLAN-Infrastruktur von bis zu 5.000 Euro je Einrichtung profitieren.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Sebastian Kraft
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