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Pressemitteilung Nr. 323
München, 02.08.2018

FÜRACKER: HOCHSCHULSTANDORT HOF FÜR DIE ZUKUNFT AUSBAUEN
Verwaltungshochschule soll neue Lehrsäle und 300 zusätzliche Unterkünfte erhalten // Heimatminister erteilt Auftrag an IMBY

Die Verwaltungshochschule in Hof hat einen bayernweit exzellenten Ruf. Seit 2014 sind die Studienanfängerzahlen am Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung der Hochschule für den öffentlichen Dienst um über 60 Prozent gestiegen. „Die weiterhin hohen Einstellungsprognosen der Kommunen sowie andererseits die Neuregelung einer künftig kostenlosen Unterbringung von Verwaltungsinformatik-Anwärtern erfordern neue Lehrsäle und zusätzliche Unterkunftsplätze. Die Ausbildung der kommunalen und staatlichen Nachwuchskräfte in Hof soll auf dem bewährt hohen Niveau langfristig sichergestellt werden. Deshalb wird die Immobilien Freistaat Bayern beauftragt, nach einer Lösung zu suchen, um den dauerhaften Bedarf an 300 zusätzlichen Wohnplätzen und 8 Lehrsälen zu decken, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit. Im Rahmen des Maßnahmenpakets zur weiteren Stärkung des öffentlichen Dienstes wurde im Nachtragshaushaltsgesetz 2018 die Möglichkeit geschaffen, auch Verwaltungsinformatik-Anwärtern in Hof künftig Unterkünfte unentgeltlich zu überlassen.

„Das ist ein großer Gewinn an jungen Menschen für die Stadt Hof. Die Verwaltungshochschule in Hof wurde wegen des starken Anstiegs der Studierendenzahlen bereits massiv erweitert. Als Abschluss der Erweiterung war in diesem Jahr erst ein neues Lehrsaalgebäude mit Kosten von 1,2 Millionen Euro fertig gestellt worden,“ erinnerte Füracker. Am Fachbereich in Hof studieren seit 1983 Nachwuchskräfte der staatlichen inneren Verwaltung, wie z.B. der Landratsämter oder Regierungen, und der kommunalen Dienstherren im fachlichen Schwerpunkt nichttechnischer Verwaltungsdienst. „Die Ausbildung in Hof ist damit das Rückgrat der staatlichen und kommunalen inneren Verwaltung in Bayern“, betonte Füracker. Derzeit studieren insgesamt rd. 1.900 Studenten am Fachbereich. Dies ist ein eindrucksvoller Beleg für die Qualität und Attraktivität der Ausbildung in Hof, dem größten Standort der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern.

Dem Standort Hof gehört auch die Zukunft, betonte Füracker. Seit einigen Jahren werden hier die Nachwuchskräfte staatlicher und kommunaler Dienstherren im Studiengang Verwaltungsinformatik ausgebildet. Der Studiengang ist spezifisch auf die Belange der staatlichen und kommunalen Verwaltung im IT-Bereich zugeschnitten und wird angesichts der Zukunftsaufgaben im Bereich der Digitalisierung der Verwaltung weiter an Bedeutung gewinnen. Aus diesem Grunde hat die Staatsregierung mit dem Masterplan Bayern Digital II und dem 4-Punkte-Programm zur Steigerung der Attraktivität im IT-Bereich beschlossen, den Studiengang Verwaltungsinformatik weiter auszubauen und noch attraktiver zu gestalten. Dies bedeutet auch zusätzliche Impulse für den Studienstandort Hof.


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