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Pressemitteilung Nr. 324
München, 02.08.2018

FÜRACKER ERÖFFNET NEUE ZENTRALE REISESERVICESTELLE DES FREISTAATS BAYERN
Bearbeitungsstelle des Landesamts für Finanzen in Vohenstrauß wird zentraler Dienstleister für die Bediensteten

Vohenstrauß erhält im Rahmen des Konzepts „Regionalisierung von Verwaltung - Behördenverlagerung“ im Endausbau 40 neue qualifizierte Arbeitsplätze mit der Einrichtung der zentralen Reiseservicestelle für den Freistaat Bayern. „Damit wird die Infrastruktur der nördlichen Oberpfalz nachhaltig gestärkt“, betonte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Eröffnung der neuen Bearbeitungsstelle Vohenstrauß des Landesamts für Finanzen im Rahmen eines Festaktes am Donnerstag (2.8.). Der neue Zentrale Reiseservice Bayern startete vor etwa einem Jahr mit der Arbeit - allerdings zunächst in Weiden. Für die zentrale Servicestelle für die Beratung, Reisemittelbeschaffung und -abrechnung im Zusammenhang mit Dienstreisen der Beschäftigten des Freistaats Bayern wurde in der Zwischenzeit das ehemalige Amtsgerichtsgebäude in Vohenstrauß saniert.

„Wir liegen mit der Umsetzung der Behördenverlagerungen voll auf Kurs. In ganz Bayern wird engagiert und motiviert gearbeitet. Wir schaffen zukunftsfähige, qualifizierte und sichere Arbeitsplätze in den Regionen, damit insbesondere junge Menschen in ihrer Heimat bleiben können“, betonte Füracker. Im Zuge des Konzepts „Regionalisierung von Verwaltung - Behördenverlagerungen“ erhält Vohenstrauß eine zentrale Servicestelle für die Abwicklung und Abrechnung der Dienstreisen der Beschäftigten des Freistaats Bayern. Zu deren Aufgaben gehört insbesondere die Beratung der Dienstreisenden des Freistaats Bayern bei der Reiseplanung, die Beschaffung von Bahn- und Flugtickets sowie die Rechnungsabwicklung.

Gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern - in Stadt und Land - sind oberstes Ziel der bayerischen Landesentwicklung und ausdrücklicher Verfassungsauftrag. „Bayerns ländlicher Raum ist ein starker Zukunfts- und Chancenraum“, hob Füracker hervor. Im ländlichen Raum lebt über die Hälfte der Einwohner Bayerns. Die große Herausforderung dort ist die demographische Entwicklung. Neben dem Breitbandausbau und der Hochschulinitiative sind die Verlagerungen staatlicher Behörden ein zentrales Instrument aktiver Strukturpolitik. Sie eröffnen Perspektiven für ein gutes Leben außerhalb der Verdichtungsräume: durch sichere Arbeitsplätze, ihre Vorbildfunktion für die Wirtschaft und die Stärkung der Infrastruktur.

Von der größten Regionalisierung von staatlichen Behörden und Einrichtungen der letzten Jahrzehnte profitieren alle Regierungsbezirke Bayerns durch die Verlagerung von insgesamt mehr als 50 Behörden und staatlichen Einrichtungen mit 3.155 Personen. „Ein wuchtiges Signal für die Entwicklung des Landes“, unterstrich Füracker. Die Oberpfalz erhält 374 Arbeitsplätze, davon der Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab 100 Beschäftigte. 40 Arbeitsplätze davon kommen nach Vohenstrauß.


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