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Pressemitteilung Nr. 360
München, 11.09.2018

ERFOLGREICHER ERSTER SCHRITT ZUR VERWIRKLICHUNG DES STEUERCAMPUS MÜNCHEN
Füracker und Aigner eröffnen ersten Bauabschnitt des Steuercampus am Finanzamt München

„Das Finanzamt München ist nicht nur das größte Finanzamt Deutschlands. Hier werden beeindruckende 36 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das sind rund 34 Prozent des bayerischen Steueraufkommens“, hob Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Dienstag (11.09.) bei der Einweihung des ersten Bauabschnitts des 'Steuercampus' hervor. „Mit dem hier entstehenden neuen Steuercampus profitieren die Beschäftigten in München von einem zeitgemäßen, den heutigen technischen Anforderungen angemessenen und ansprechenden Bürogebäude", freute sich Füracker. „Wir schaffen hier moderne Arbeitsplätze für rund 640 Mitarbeiter und Räume zur Ausbildung von 180 Anwärtern. Auf rund 12.000 Quadratmetern Nutzfläche gibt es entsprechend Büroräume, Sitzungs- und Besprechungsräume sowie Räume für Aus- und Fortbildung“, erläuterte Bauministerin Ilse Aigner. „Das ist der erste Neubau der Bayerischen Staatsverwaltung dieser Größenordnung im Passivhausstandard. Wir nutzen unter anderem die Fernwärme der Stadtwerke München und auf dem Dach eine Photovoltaikanlage. Mit unserem innovativen Energiekonzept sparen wir allein mit diesem Gebäude pro Jahr rund 125 Tonnen Kohlendioxid ein", hob Aigner die Vorzüge des Gebäudekonzepts hervor.

„Das Finanzamt München ist für die Zukunft ausgezeichnet aufgestellt. Die bislang auf mehrere Standorte verteilte Verwaltung wird an einer Adresse zusammengeführt, gut vernetzt und zentral gelegen“, betonte Füracker. Auf dem über fünf Hektar großen Areal zwischen Arnulf-, Mars- und Deroystraße sollen insgesamt einmal rund 67.000 Quadratmeter Hauptnutzfläche für den Steuercampus entstehen. Dabei gruppieren sich fünf sechsgeschossige Gebäude mit Innenhöfen um einen zentralen Campus. Hierbei ist es gelungen, inmitten von München Grünflächen zu schaffen und den wertvollen alten Baumbestand entlang der Marsstraße zu erhalten. Der sechste, etwas niedrigere Bau wird in der Mitte des Campus situiert und enthält die Kantine sowie das Servicezentrum als zentrale Anlaufstelle für die Bürger. Die Bauarbeiten für den zweiten Abschnitt sollen voraussichtlich Ende 2021 beginnen. Dieser wird ebenfalls in Passivhausbauweise errichtet und soll unter anderem auch eine auf knapp 100 Plätze vergrößerte Kindertagesstätte erhalten. „Der Freistaat Bayern als moderner Arbeitgeber wird hierdurch seiner Verantwortung für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch im Hinblick auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerecht“, hob Füracker hervor.

Auch die Barrierefreiheit wird nach Aigners Worten großgeschrieben: „Wir haben unter anderem ein spezielles Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte, barrierefreie Aufzüge, Parkplätze und Toiletten sowie eine Induktionsanlage für Hörgeschädigte.“ Zusätzlich entstehen 86 Fahrradstellplätze. Der Innenhof wird begrünt und mit Bäumen bepflanzt.

Die Fertigstellung des kompletten Steuercampus ist derzeit aus behördenorganisatorischen und baufachlichen Gründen in insgesamt sechs Bauabschnitten geplant, deren Durchführung und Fertigstellung unsere Steuer- und Bauverwaltung noch über das Jahr 2030 hinaus beschäftigen wird.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Sebastian Kraft
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