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Pressemitteilung Nr. 377
München, 20.09.2018

FÜRACKER: 347.120 EURO FÜR REGIONALMANAGEMENT AMBERG-SULZBACH
Neue Impulse bei Kernthemen Regionale Identität, Wettbewerbsfähigkeit und Siedlungsentwicklung

Die Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. „Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Der Freistaat Bayern unterstützt den Landkreis Amberg-Sulzbach gerne dabei, innovative Projekte umzusetzen und die Region in wichtigen Zukunftsthemen voranzubringen“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe eines Förderbescheides in Höhe von 347.120 Euro an den Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach, Richard Reisinger, am Donnerstag (20.09.) in Amberg fest. „Der Landkreis vereint Tradition und Fortschritt: hohe Lebensqualität, gutes Angebot für Freizeit, Kultur und Sport sowie preiswerte Immobilien“, betonte Füracker.

Mit Regionalmanagements sollen die Qualitäten der bayerischen Regionen gesteigert werden. Die Initiativen holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung ihrer Projekte. Im Landkreis Amberg-Sulzbach wurde bereits von 2004 bis 2010 ein gemeinsames Regionalmanagement mit der Stadt Amberg gefördert. „Ich freue mich sehr, dass der Landkreis künftig das Regionalmanagement wieder nutzt, um die Region fit für die Zukunft zu machen“, hob Füracker hervor. Dazu wird das Regionalmanagement bis 2021 fünf Projekte umsetzen: Im Rahmen eines Strategie-Netzwerks Regionalentwicklung wird es eine Koordinierung von regionalen Projekten und eine Beratung zu Förder- und Drittmitteln vornehmen. Um die regionale Wertschöpfung zu stärken, sollen regionale Produkte und Dienstleistungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Für eine erfolgreiche Außendarstellung der Region wird eine Markenstrategie erarbeitet und umgesetzt. Im Bereich der Siedlungsentwicklung werden alle Leerstände in den Kommunen erfasst, Nutzungskonzepte entwickelt und Hilfe bei der Vermarktung angeboten. Zur Verbesserung der Mobilität im Landkreis sind die Erfassung des Mobilitätsverhaltens sowie die Erarbeitung und Umsetzung eines intermodalen Mobilitätskonzepts mit Vorschlägen für die Optimierung von Verkehrsströmen vorgesehen.

Die Regionalmanagements und Regionalmarketings in Bayern sind wichtige Säulen der Zusammenarbeit vor Ort und Instrumente zur strategischen Weiterentwicklung der Regionen. Aktuell werden flächendeckend rund 210 erfolgreiche Projekte im Regionalmanagement in ganz Bayern mit insgesamt rund 13 Millionen Euro gefördert. Mit der neuen Förderrichtlinie Landesentwicklung bestehen seit Ende 2017 noch attraktivere Förderkonditionen. Die Fördersumme der Regional- und Konversionsmanagements wurde für Initiativen im Raum mit besonderem Handlungsbedarf und für großräumige Initiativen sowie für Konversionsmanagements mit besonderer Betroffenheit von 100.000 auf 150.000 Euro pro Jahr erhöht.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Sebastian Kraft
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
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