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Pressemitteilung Nr. 143
München, 27.06.2019

FÜRACKER ÜBERGIBT 28 FÖRDERBESCHEIDE FÜR DEN AUSBAU DER DIGITALEN INFRASTRUKTUR IN MITTELFRANKEN
14 Gemeinden profitieren // rund 4,5 Millionen Euro Fördersumme // zusätzlich rund 943.000 Euro für Glasfaser und WLAN an 27 Schulen

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 14 Gemeinden aus Mittelfranken erhalten heute insgesamt rund 4,5 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.769 Gemeinden und mehr als 86 Prozent aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Donnerstag (27.06.) in Nürnberg. „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit wo dies geschieht“, betonte Füracker.

Zusätzlich profitieren 27 Schulen in Mittelfranken mit insgesamt 943.491 Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser (GWLANR). Der Freistaat unterstützt seine Kommunen weiterhin kräftig, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. „Neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin setzen eine gigabitfähige digitale Infrastruktur vor Ort voraus“, betonte Füracker. „Mit diesen Infrastrukturen ebnen wir den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin und sorgen für eine zeitgemäße, komfortable Umgebung für Schüler und Patienten.“

„Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, unterstrich Füracker. Rund 94 Prozent der bayerischen Haushalte haben inzwischen Zugang zu schnellem Internet (mind. 30 Mbit/s). Nach Abschluss der aktuell laufenden Baumaßnahmen werden mindestens 98 Prozent der bayerischen Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein. Ziel der aktuellen Förderprojekte ist, diese Flächendeckung weiter zu steigern und die Glasfaser möglichst bis in die Gebäude zu verlegen (FTTB - Fiber to the building). „In Bayern geht der Breitbandausbau mit Riesenschritten voran“, hob Füracker hervor.

Die Gemeinden in Mittelfranken engagieren sich stark beim Breitbandausbau. In Mittelfranken befinden sich mit 206 Gemeinden 98 Prozent im Förderverfahren. 184 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt über 86 Millionen Euro zugesagt. Ein Teil der Fördermittel von maximal rund 148 Millionen Euro für Mittelfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Füracker.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Bayern läuft auf Hochtouren. 94 von 100 Haushalten in Bayern sind inzwischen an das schnelle Internet angeschlossen, 89 von 100 können bereits 50 Mbit/s und mehr nutzen. In keinem anderen Bundesland wird mehr Glasfaser gebaut. Bei den aktuellen Projekten werden über 47.000 km Glasfaserleitungen verlegt und über 754.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum. Bayernweit sind bereits 98 Prozent (2.018 von 2.056) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Alle Kommunen wurden zum Förderverfahren beraten. Jede zweite Kommune nutzt das Verfahren mehrfach. Mit dem Höfebonus startete die nächste Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. 283 Kommunen haben bereits Förderbescheide mit Höfebonus erhalten. „Damit können auch kleine Weiler und Einzelgehöfte an das Glasfasernetz angeschlossen werden“, betonte Füracker

Heute wurden weitere 14 Bescheide für die Erschließung mit schnellem Internet mit einer Fördersumme von rund 4,5 Millionen Euro an Gemeinden im Regierungsbezirk Mittelfranken übergeben:

Colmberg: 143.850 €
Gerolfingen: 240.159 €
Lehrberg: 685.478 €
Ornbau: 140.517 €
Heroldsberg: 54.083 €
Langenzenn: 535.953 €
Fürth: 264.402 €
Hagenbüchach: 47.367 €
Neuhof a.d.Zenn: 215.551 €
Happurg: 439.748 €
Neuhaus a.d.Pegnitz: 877.997 €
Gunzenhausen: 778.385 €
Polsingen: 58.106 €

Der Glasfaser- und WLAN-Ausbau folgender Schulen im Regierungsbezirk Mittelfranken wird gefördert:

Comenius-Grundschule Bürglein: 34.926 €
Grundschule Colmberg: 32.883 €
Grundschule Dürrwangen: 41.917 €
Grundschule Heilsbronn: 35.396 €
Markgrafen-Grundschule Weidenbach 27.389 €
Grundschule Baiersdorf: 33.044 €
Grundschule Heroldsberg: 35.424 €
Mittelschule Baiersdorf: 28.465 €
Caspar-Löner-Grundschule Markt Erlbach: 30.095 €
Caspar-Löner-Mittelschule Markt Erlbach: 30.095 €
Grundschule Burgbernheim- Marktbergel: 26.141 €
Grundschule Neuhof a.d.Zenn: 34.641 €
Mittelschule Burgbernheim- Marktbergel: 26.141 €
Mittelschule Neuhof a.d.Zenn: 34.641 €
Grundschule Altdorf b.Nürnberg: 38.337 €
Grundschule Burgthann: 40.049 €
Grundschule Ezelsdorf Goldhut-Schule: 50.000 €
Grundschule Neunkirchen a.Sand: 44.899 €
Mittelschule Altdorf b.Nürnberg: 44.125 €
Mittelschule Burgthann: 19.274 €
Altmühlfranken-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum im Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen in Weißenburg 48.628 €
Landwirtschaftsschule Weißenburg 26.465 €
Staatl. Berufsschule Weißenburg i.Bay.: 50.000 €
Staatliche Berufsoberschule Weißenburg i.Bay.: 22.645 €
Staatliche Fachoberschule Weißenburg i.Bay.: 22.645 €
Staatliche Realschule Weißenburg: 43.167 €
Werner-von-Siemens-Gymnasium
Weißenburg i.Bay.: 42.062 €


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