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Pressemitteilung Nr. 151
München, 01.07.2019

FÜRACKER: BELASTUNGEN DURCH ANHALTENDE NEGATIVZINSEN NICHT AUS DEN AUGEN VERLIEREN
Weitere Einlagezinssenkungen wären harter Schlag für bayerische Banken

„Die anhaltenden Negativzinsen stellen eine enorme Belastung für unsere Banken dar“, warnt Finanzminister Albert Füracker. Weitere Senkungen des Einlagezinssatzes für Bankeinlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) würden vor allem kleine Institute vor die Wahl stellen, entweder die Negativzinsen an die Kunden weiterzugeben oder aus dem Markt auszuscheiden. „Wenn die EZB bei diesen Gedankenspielen wirklich ernst machen will, sollte sie dringend gleichzeitig Freibeträge nach Schweizer Vorbild einführen“, so Füracker weiter.

Seit fünf Jahren (Juni 2014) liegt der Einlagezins, den Banken auf bei der EZB angelegte Überschussliquidität zahlen müssen, im negativen Bereich, seit drei Jahren beim jetzigen Wert von -0,4 %. Derzeit wird aufgrund der konjunkturellen Eintrübung über weitere Senkungen spekuliert. Laut aktuellen Zahlen überwiesen die europäischen Banken allein im vergangenen Jahr 7,5 Milliarden Euro an Strafzinsen an die EZB, davon entfielen rund 2,5 Milliarden Euro auf deutsche Institute, da diese über vergleichsweise viel Liquidität verfügen. Eine weitere Zinssenkung wäre mit entsprechenden Kostensteigerungen verbunden. Auch die Notenbanken in der Schweiz und Japan arbeiten mit negativen Einlagezinsen, sie lindern deren Folgen jedoch mit Freibeträgen.

„Die extrem expansive Geldpolitik der EZB mag notwendig gewesen sein, um den Folgen der Finanzkrise Herr zu werden. Aber jahrelange Null- und Negativzinsen führen uns in unbekannte und gefährliche Gewässer“, betont der bayerische Finanzminister. „Die Risiken und Nebenwirkungen dieser Geldpolitik steigen, je länger sie andauert.“


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecherin: Andrea Ebenhoch-Combs
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
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