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Pressemitteilung Nr. 242
München, 30.09.2019

FÜRACKER VERLEIHT ERSTMALS DAS „GÜTESIEGEL HEIMATDORF“
Colmberg, Dittenheim, Steinwiesen, Thurnau, Schorndorf, Schwarzenbach, Strahlungen und Untermerzbach als nordbayerische Heimatdörfer ausgezeichnet

Im Rahmen des Wettbewerbs zeichnete das Heimatministerium Gemeinden mit bis zu 5.000 Einwohnern mit besonders hoher Lebensqualität aus. „Der Freistaat stärkt seine Kommunen, fördert das bürgerschaftliche Engagement der Menschen vor Ort, investiert in Strukturen, Institutionen und Innovationen. Dabei sind unsere Heimatdörfer nicht nur strahlende Sieger, sondern auch leuchtende Vorbilder für den ganzen Freistaat“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Prämierung der nordbayerischen Siegergemeinden im Rahmen eines Festakts am Montag (30.9.) in Nürnberg fest. Von den bayernweit 150 Bewerbern wurden jeweils zwei Gemeinden je Regierungsbezirk von einer Jury, bestehend aus Regierungspräsident/in und Bezirksheimatpfleger/in des jeweiligen Regierungsbezirks sowie Heimatministerium in einem vierstufigen Bewerbungsverfahren ausgewählt.

Mit dem „Gütesiegel Heimatdorf 2019“ ausgezeichnet wurden die Gemeinden Colmberg und Dittenheim aus Mittelfranken, Steinwiesen und Thurnau aus Oberfranken, Schorndorf und Schwarzenbach aus der Oberpfalz sowie Strahlungen und Untermerzbach aus Unterfranken. „Sie haben die Jury überzeugt, dass Ihre Projekte und Konzepte dazu beitragen, ihre Heimat vor Ort weiter zu entwickeln und die Lebensqualität und Heimatverbundenheit der Bewohner weiter zu verbessern. Ich freue mich, Ihre Gemeinden auszuzeichnen, auf die der ganze Freistaat stolz sein kann“. Die Gemeinden erhalten eine Geldprämie in Höhe von 50.000 Euro bzw. bei Lage im Raum mit besonderem Handlungsbedarf 60.000 Euro zur weiteren unmittelbaren Verbesserung der Lebensqualität vor Ort im Sinne des in der bayerischen Verfassung verankerten Grundsatzes der „gleichwertigen Lebensverhältnisse.

Das Heimatministerium unterstützt seine Bürgerinnen und Bürger, ihre Heimat aktiv zu gestalten, Lebensqualität zu steigern und Ideen umzusetzen. „Menschen sind das wichtigste Kapital im ländlichen Raum. Sie engagieren sich in den Vereinen, in der Feuerwehr, für ihre Mitmenschen. Das „Gütesiegel Heimatdorf“ würdigt das besondere Engagement der Bewohner in den Gemeinden. Wir haben in Bayern richtig starke Heimatdörfer mit Ideen für Zukunftsprojekte. Lassen Sie uns gemeinsam die Daueraufgabe der gleichwertigen Lebensverhältnisse in Bayern meistern“, appellierte Füracker.

  • Die Gemeinde Schorndorf will mit der Prämie die Ortsmitte durch den Neubau eines Seniorenheims mit ambulanter Pflege, allgemein nutzbarer Gemeinschaftsräume sowie barrierefreie Mehrgenerationenwohnungen aufwerten. Ein Treffpunkt für Jung und Alt soll so entstehen.
  • Die Gemeinde Schwarzenbach plant die Aufwertung der Dorfmitte durch die Umgestaltung und Renovierung des ehemaligen zentral gelegenen Pfarrhofs zu einem Bürger- und Kulturhaus. Mit der Prämie wird die Inneneinrichtung und Ausstattung finanziert. Alle Bürger profitieren von dieser passenden Reaktion auf fehlende Infrastruktur für Gemeindeversammlungen, Kurse, Bücherei, Sprechstundenraum, Eltern-Kind-Gruppen sowie standesamtliche Trauungen.
  • Der Markt Steinwiesen will mit einer Sanierung u. a. eines Veranstaltungssaals die sehr aktive Dorfgemeinschaft stärken. Darüber hinaus werden Spielplätze aufgewertet sowie ein seniorengerechter Parcours geschaffen.
  • Der Markt Thurnau will mit 13 neuen Mitfahrbänken das eher geringe ÖPNV-Angebot vor Ort ergänzen. Dazu soll mit der Errichtung eines Mehrgenerationenspielplatzes das gut etablierte Seniorendorf aufgewertet werden.
  • Der Markt Colmberg will die Lebensqualität und die touristische Attraktivität durch Schaffung eines zentralen Festplatzes mit acht Wohnmobilstellplätzen steigern.
  • Die Gemeinde Dittenheim plant die weitere Verbesserung der Infrastruktur mit Bildungs- und Spieleeinrichtungen der Heimat-, Obst- und Gartenbauvereine. Mit dem Kauf einer Walnuss-Verarbeitungsanlage für die örtliche Genossenschaft wird zudem die Zusammenarbeit der Vereine gestärkt.
  • Die Gemeinde Strahlungen will das gemeindeeigenen Dorfgemeinschaftshaus um eine Backverkaufsstelle mit Begegnungscafé erweitern und damit die Versorgung der Dorfgemeinschaft sichern und die Menschen vor Ort halten. Dadurch wird auch der Ortskern als Begegnungsort aufgewertet.
  • Die Gemeinde Untermerzbach will durch das Projekt „Heimat 2.0“ mit der Erhebung und der Darstellung von Heimatkultur-Elementen, einem Kulturprogramm sowie der Sanierung von Felsenkellern die Heimatverbundenheit und die Lebensqualität vor Ort fördern.

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecherin: Andrea Ebenhoch-Combs
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de, Internet: www.stmfh.bayern.de