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Logo Immaterielles Kulturerbe BayernImmaterielles Kulturerbe

Seit dem Jahr 2003 stellt die UNESCO kulturelle Ausdrucksformen in den Fokus der Öffentlichkeit – darunter den spanischen Flamenco, die japanische Puppentheatertradition oder die iranische Teppich-Knüpfkunst. Überall auf der Welt sollen überliefertes Wissen und Können sowie Alltagskulturen als sogenanntes immaterielles Kulturerbe erhalten und gefördert werden. Im Zentrum stehen lebendige Traditionen und Riten, die einer Gemeinschaft ein Gefühl der Identität und der Kontinuität vermitteln, wie beispielsweise Musik, Tanz, Bräuche, Feste und herkömmliche Handwerkstechniken. Dementsprechend zeichnet sich das immaterielle Kulturerbe durch seine Vielfalt aus. Es wird von Generation zu Generation weitergegeben und unterliegt auch heute noch der steten Veränderung.

Die UNESCO dokumentiert die weltweite kulturelle Vielfältigkeit auf internationaler Ebene insbesondere über die "Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit".

Die Bundesrepublik Deutschland ist 2013 dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes beigetreten. Zentrales Element der Umsetzung in Deutschland ist ein bundesweites Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

Auf Länderebene werden die im Freistaat Bayern verorteten immateriellen Ausdrucksformen in einem eigenen Bayerischen Landesverzeichnis dokumentiert.

 

Bewerbungsverfahren

Für die Aufnahme in die Verzeichnisse des immateriellen Kulturerbes (Bundes- bzw. Landesverzeichnis) bedarf es einer Bewerbung. Gruppen und Gemeinschaften, die eine kulturelle Ausdrucksform praktizieren, können in ihrem jeweiligen Bundesland innerhalb speziell festgelegter Zeiträume einen entsprechenden Antrag einreichen. Die nächste Möglichkeit besteht vom 01. April bis zum 30. Oktober 2019. Die Bewerbungen sind beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat einzureichen. Kontakt: ike@stmfh.bayern.de sowie telefonisch 089 2306-3160.

Eine unmittelbare Bewerbung für die Aufnahme in die internationale UNESCO-Liste ist nicht möglich. Im Sinne eines gestuften Verfahrens ist zunächst die erfolgreiche Eintragung in das Bundesverzeichnis Voraussetzung. Aus dem Kreis der dort gelisteten Traditionen wählt die Kulturministerkonferenz im Benehmen mit der Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesregierung im Regelfall einmal jährlich einen Kandidaten aus und schlägt diesen bei der UNESCO in Paris zur Aufnahme vor.

Bitte beachten Sie zudem insbesondere folgende Hinweise:

Sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene wird die Aufnahmeentscheidung jeweils durch Expertengremien fachlich begleitet. Die Mitglieder bringen eine breite Expertise mit. Nach der intensiven Begutachtung aller Bewerbungen wird eine Fachempfehlung vorgelegt.

Bewerbungsunterlagen

 

Weitere Informationen

Für allgemeine Informationen zum immateriellen Kulturerbe wurde – neben der Beratungsmöglichkeit durch die Deutsche UNESCO-Kommission – im Freistaat Bayern eine eigene Beratungsstelle eingerichtet. Die Stelle ist organisatorisch beim Institut für Volkskunde der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt. Interessierte und Antragsteller können sich auf diesem Weg insbesondere über die Voraussetzungen einer Antragstellung informieren und offene Fragen zum Verfahren klären. Die Kontaktdaten lauten:

Beratungsstelle Immaterielles Kulturerbe Bayern
Herr Dr. Helmut Groschwitz
E-Mail: ike@volkskunde.badw.de 
Telefon: 089 – 5155 6145
Fax: 089 – 5155 6141

Weiterführende Links: