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Pressemitteilung Nr. 175
München, 26.04.2017

SÖDER: 103.253 EURO FÜR REGIONALMANAGEMENT IM LANDKREIS FÜRSTENFELDBRUCK
Neue Impulse in den Bereichen Demografischer Wandel, Siedlungsentwicklung und Regionale Identität

Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. „Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Wir unterstützen sie dabei, ihre Stärken auszubauen. Mit der aktuellen Förderung wird sich der Landkreis Fürstenfeldbruck besonders im Handlungsfeld Demografischer Wandel, in der Siedlungsentwicklung und im Bereich der Regionalen Identität weiterentwickeln“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe eines Förderbescheids in Höhe von 103.253 Euro für das Regionalmanagement des Landkreises Fürstenfeldbruck an den Landrat des Landkreises Fürstenfeldbruck, Thomas Karmasin, am Mittwoch (26.4.) in Fürstenfeldbruck fest. „Die Projektförderung des Regionalmanagements hilft der Region dabei, die Herausforderungen vor Ort flexibel und aktiv anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen, wie Demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, Siedlungsentwicklung, Regionale Identität und Klimawandel gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln“, betonte Söder.

Mit dem Regionalmanagement sollen die Qualität der Lebensräume gesteigert und gleiche Chancen für Metropolen und den ländlichen Raum geschaffen werden. Die Regionalmanagements holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung der Projekte. Das Regionalmanagement im Landkreis Fürstenfeldbruck wird im Handlungsfeld Demografischer Wandel den regionalen Gesundheits- und Sozialwegweiser neu konzipieren und eine landkreisweite Ehrenamtsbörse einrichten. Im Bereich der Siedlungsentwicklung soll die Innenentwicklung in einzelnen Landkreiskommunen gefördert und eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Zukunft Wohnraum“ organisiert werden. Dem Thema Regionale Identität widmet sich das Regionalmanagement mit Projekten zur Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten und der regionalen Netzwerke sowie zur Förderung des bayerischen Dialekts. „Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden“, hob Söder hervor. Regionalmanagements sind in Bayern mittlerweile nahezu flächendeckend eingerichtet und umfassen rund 90 Prozent der Fläche des ländlichen Raums.

Seit Anfang 2015 ist die Förderrichtlinie Regionalmanagement des Heimatministeriums zur Stärkung und Neuausrichtung des Regionalmanagements in Kraft. Damit unterstützt der Freistaat Bayern die Regionen bei der Umsetzung von Projekten in Zukunftsthemen der Landesentwicklung. Die Servicestelle Bayern Regional am Heimatministerium berät die Initiativen auf ihrem Weg zu einer Förderung. Die Projektförderung ist ein großer Erfolg. Mittlerweile bestehen 64 Regionalmanagements in ganz Bayern. Seit Anfang 2015 wurden rund 60 Initiativen zur Förderung beraten. Bereits 54 Förderbescheide nach der Förderrichtlinie Regionalmanagement mit einer Gesamtförderung von mehr als 13 Millionen Euro sind übergeben. Im Doppelhaushalt 2017/18 stehen sieben Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.


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