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Pressemitteilung Nr. 409
München, 14.09.2017

MÜLLER, SÖDER UND FÜRACKER: 20 HOCHQUALIFIZIERTE ARBEITSPLÄTZE FÜR SCHWANDORF
Nächster Schritt der Behördenverlagerung // Grunderwerb für Bayerisches Landesjugendamt in Schwandorf beurkundet

Die Heimatstrategie ist ein zentrales Instrument aktiver Strukturpolitik. Die Stadt Schwandorf erhält im Rahmen des Konzepts Regionalisierung von Verwaltung einen Teil des Bayerischen Landesjugendamts. „Wir schaffen sichere Arbeitsplätze und stärken die Infrastruktur des ländlichen Raumes. Wir bringen die Arbeit zu den Menschen, damit diese in ihrer Heimat wohnen und arbeiten können. Die heutige Unterzeichnung des Kaufvertrags für das Grundstück ist ein wichtiger Meilenstein zur Umsetzung der beschlossenen Verlagerung und zur Stärkung des Behördenstandorts Schwandorf“, freuten sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker anlässlich des heutigen Vertragsabschlusses für den Grunderwerb durch die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY). „Jetzt geht die Verlagerung von 20 hochqualifizierten Arbeitsplätzen des Bayerischen Landesjugendamts nach Schwandorf in die nächste Phase. Das ist heute ein wichtiger Schritt für das Landesjugendamt und die gesamte Region“, stellte Sozialministerin Emilia Müller fest.

Das staatliche Neubauvorhaben mit einer Gesamtnutzfläche von 549 m² kann nun in enger Abstimmung mit der Stadt Schwandorf auf Grundstücken nahe der historischen Altstadt realisiert werden. Voraussichtlich Ende 2020 werden die Bediensteten des Landesjugendamts ihre Arbeit in einem dafür neu erbauten Dienstgebäude an der Fronberger Straße in Schwandorf aufnehmen können. Am neuen Standort entstehen größtenteils hochqualifizierte Arbeitsplätze der Kinder- und Jugendhilfe, die von München nach Schwandorf verlegt werden. Das Bayerische Landesjugendamt (BLJA) ist Teil des Zentrums Bayern Familie und Soziales (ZBFS) im Ressort des Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.

Die Schaffung von gleichwertigen Lebensverhältnissen und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern ist ein wichtiges Ziel der Staatsregierung. Die Regionalisierung von Verwaltung mit Behördenverlagerungen ist ein zentrales Instrument aktiver Strukturpolitik. „Davon profitiert auch die Oberpfalz mit insgesamt 374 Arbeitsplätzen“, ergänzte Füracker.


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