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Pressemitteilung Nr. 278
München, 16.07.2018

FÜRACKER: 1,4 MILLIONEN EURO FÜR REGIONAL- UND KONVERSIONSMANAGEMENTS
Förderbescheide für Regionalmanagement Landkreis Ansbach, Regionalmanagement Region Hesselberg, Regionalmanagement Region Mainfranken und Konversionsmanagement Landkreis Bad Kissingen

Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. „Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden“, hob Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe von vier Förderbescheiden für Regional- und Konversionsmanagements am Montag (16.7.) in Nürnberg hervor. Mit dem Regionalmanagement soll die Qualität der Lebensräume gesteigert und gleiche Chancen für Metropolen und den ländlichen Raum geschaffen werden. Die Regionalmanagements holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung der Projekte. Mit der Förderung von Konversionsmanagements unterstützt der Freistaat Kommunen, in denen Bundeswehrstandorte oder US-Stützpunkte verkleinert oder geschlossen werden.

Heimatminister Füracker übergab vier Förderbescheide in Höhe von insgesamt 1,4 Millionen Euro an drei Regionalmanagements und ein Konversionsmanagement:

  • Das Regionalmanagement Landkreis Ansbach wird mit 209.400 Euro gefördert. Hiermit sollen im Handlungsfeld Wettbewerbsfähigkeit (Zukunfts-)Perspektiven für junge Menschen geschaffen sowie Kunststoff- und MINT-Kompetenzen gestärkt werden. Im Bereich der Siedlungsentwicklung werden Maßnahmen zur Bewahrung regionaltypischer Orte umgesetzt. Unter dem Stichwort Regionale Identität soll eine Sensibilisierung für die Heimatregion erfolgen und diese auch landkreisübergreifend (Ansbach - Donau-Ries - Altmühlfranken) erlebbar gemacht werden.
  • Das Regionalmanagement Region Hesselberg bekommt 372.150 Euro für die Handlungsfelder Siedlungsentwicklung (Leerstands- bzw. Grundstücksaktivierung, Innenortbelebung) sowie Regionale Identität. Hier sollen vor allem Maßnahmen zur Stärkung der Identität und Förderung der Gemeinschaft durchgeführt werden.
  • Das Regionalmanagement Region Mainfranken erhält 450.000 Euro Förderung. Im Handlungsfeld Wettbewerbsfähigkeit sollen damit die Projekte „Innovationsregion Mainfranken“ und „Fachkräfteoffensive Mainfranken“ umgesetzt werden.
  • Das Konversionsmanagement Landkreis Bad Kissingen bekommt 360.000 Euro für die Handlungsfelder Wettbewerbsfähigkeit, Klimawandel sowie Regionale Identität. Das Konversionsmanagement beschäftigt sich mit Standortmarketing, dem Standortfaktor Elektromobilität sowie einem Projekt zum Thema „Filmparade und Kultur“.

Regionalmanagements sind in Bayern eine wichtige Säule der Zusammenarbeit vor Ort und Instrument zur strategischen Weiterentwicklung der Regionen. Aktuell werden flächendeckend über 230 erfolgreiche Projekte im Regionalmanagement in ganz Bayern mit insgesamt über 13 Millionen Euro gefördert. Konversion und Truppenreduzierung von Standorten der Bundeswehr oder des US-Militärs sind für die betroffenen Kommunen eine schwierige Herausforderung. „Das Heimatministerium leistet einen Beitrag zur Bewältigung der Folgen der Bundeswehrreform“, betonte Füracker. Beim Konversionsmanagement werden aktuell über 50 erfolgreiche Projekte in ganz Bayern mit insgesamt rd. 6,5 Millionen Euro gefördert. Mit der neuen Förderrichtlinie Landesentwicklung bestehen seit Ende 2017 attraktivere Förderkonditionen. Die Fördersumme der Regional- und Konversionsmanagements wurde für Regionalmanagements im Raum mit besonderen Handlungsbedarf und für großräumige Initiativen sowie für Konversionsmanagements mit besonderer Betroffenheit von 100.000 auf 150.000 Euro pro Jahr erhöht. „Sollte bei den Projekten das Thema Flächensparen aufgegriffen werden, so erhalten zahlreiche Regional- und Konversionsmanagements insgesamt 200.000 Euro statt bisher 100.000 Euro pro Jahr“, freute sich Füracker. Zudem kann der Förderzeitraum nach erfolgreicher Evaluierung auf insgesamt 6 Jahre verdoppelt werden.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Sebastian Kraft
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
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