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Pressemitteilung Nr. 340
München, 22.08.2018

BAYERN UND THÜRINGEN BESIEGELN IT-KOOPERATION
Bayern digitalisiert zukünftig Steuererklärungen aus Thüringen // Finanzstaatssekretäre unterzeichnen in Wunsiedel Verwaltungsvereinbarung und Absichtserklärung für weitere IT-Kooperationen

Der Bayerische Finanz- und Heimatstaatssekretär Dr. Hans Reichhart und der Thüringer Finanzstaatssekretär und CIO Dr. Hartmut Schubert vereinbarten am Mittwoch (22.8.) eine enge Kooperation beider Länder im IT-Bereich. In einem ersten Schritt werden Steuererklärungen aus Thüringen, die in Papierform eingereicht wurden, in Zukunft im Scanzentrum in Wunsiedel digitalisiert. Dr. Reichhart betonte: „Mit einer solchen Kooperation werden beide Partner gestärkt. Ein schönes Beispiel für eine gute länderübergreifende Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil - jeder bringt seine Stärken mit ein.“ Dr. Schubert dazu: „Das Scannen von Steuererklärungen wollen wir gemeinsam mit Bayern realisieren. Künftig werden die Steuererklärungen der Thüringer über die hochmoderne Scanstrecke in Wunsiedel verarbeitet. Denn trotz einer 70-prozentigen Quote bei elektronischen Steuererklärungen werden in Thüringen gegenwärtig noch Daten aus zirka 335.000 Steuererklärungen manuell erfasst.“

Im zentralen Datenerfassungs- und Scanzentrum der bayerischen Steuerverwaltung werden bisher jährlich schon rund 1,7 Millionen Steuererklärungen der Finanzämter von Bayern und Rheinland-Pfalz in elektronische Daten umgewandelt. Ab Januar 2019 kommen auch Steuererklärungen aus Thüringen dazu.

Das gemeinsame Scannen der Steuererklärungen soll nur ein erster Schritt sein. Beide Länder beabsichtigen, die Zusammenarbeit auch auf weitere IT-Bereiche auszuweiten. Sie fixierten dies in einer entsprechenden Erklärung, einem so genannten Letter of Intent. Dr. Schubert sieht in der Kooperation die Zukunft des E-Government in Deutschland: „Das Internet hat uns gelehrt, geografische und nationale Grenzen zu überwinden. So müssen wir bei der Digitalisierung in Deutschland ganz natürlich auch föderale Grenzen überwinden. In der Kooperation der Länder liegt die Zukunft des E-Governments in Deutschland.“ Dr. Reichhart bekräftigte dies: „Gemeinschaftlich können die Verwaltungen die großen Aufgaben schultern, die an sie von allen Seiten gestellt werden. Die Digitalisierung schafft neue Herausforderungen, sie bietet aber zugleich auch die Möglichkeit schnell und effizient länderübergreifend zusammen zu arbeiten. So kann die Verwaltung den Bürgern schnell die jeweils beste Leistung anbieten.“


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Sebastian Kraft
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmflh.bayern.de, Internet: www.stmflh.bayern.de