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Pressemitteilung Nr. 381
München, 20.09.2018

FÜRACKER GIBT STARTSCHUSS FÜR DAS NEUE OPERNHAUSMUSEUM IM REDOUTENHAUS DES MARKGRÄFLICHEN OPERNHAUSES IN BAYREUTH
Haushaltsauschuss billigt Baumaßnahme mit Kosten von 10,4 Millionen Euro

Der Freistaat investiert weiter kräftig in Bayreuth. Erst im April 2018 wurde das Markgräfliche Opernhaus mit einem umfangreichen Festprogramm nach einer etwa fünfjährigen Bauzeit feierlich wiedereröffnet. „Das UNESCO-Weltkulturerbe ist ein einzigartiges Monument barocker Theaterkultur. Wir erwarten im bedeutendsten und besterhaltenen Beispiel höfischer Opernhausarchitektur künftig höhere Besucherzahlen. Dafür brauchen wir einen größeren Empfangs- und Servicebereich sowie zusätzliche Museumsräume. Im angrenzenden Markgräflichen Komödien- und Redoutenhaus soll daher ein Opernhausmuseum eingerichtet werden“, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker aus Anlass der Erteilung des Bauauftrags für die Baumaßnahme mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute den 2. Bauabschnitt der Generalsanierung des Markgräflichen Opern- und Redoutenhauses in Bayreuth mit Kosten von 10,4 Millionen Euro gebilligt.

Nach dem Umbau des Markgräflichen Komödien- und Redoutenhauses soll eine Dauerausstellung die herausragende Stellung des Markgräflichen Opernhauses und der barocken Theater- und Opernkultur unter Markgräfin Wilhelmine museal vermitteln. Weiter umfasst der 2. Bauabschnitt die Einrichtung eines Welterbe-Informationszentrums mit Besucherserviceeinrichtungen. Das Redoutenhaus grenzt nördlich an das Markgräfliche Opernhaus an und ist mit diesem räumlich verbunden. Außenwände, Gauben sowie Decken des Redoutenhauses werden saniert und gedämmt. In das Erdgeschoss werden die Information zum UNESCO-Weltkulturerbe sowie der Besucherservice untergebracht. Darüber hinaus ist für die Bewirtung von Veranstaltungen ein Cateringbereich mit mobiler Theke und Küche im Gartensaal eingeplant. In den Obergeschossen gelangt der Besucher dann in zwei Museumsebenen mit der Dauerausstellung. Mit dem Umbau wird neben der barrierefreien Erschließung des Redoutenhauses über eine neue Aufzugsanlage auch die barrierefreie Zugänglichkeit der Besucher zum Opernhaus wesentlich verbessert. Füracker: „Mit dem neuen Opernhausmuseum wird eine neue zentrale Anlaufstelle für die Besucher geschaffen, die eine optimale Besucherführung ermöglicht und mit dem Welterbe-Informationszentrum auch den Anforderungen einer Weltkulturerbestätte gerecht wird.“

Das Markgräfliche Opernhaus der damaligen Residenzstadt Bayreuth entstand ab 1744 in nur vier Jahren Bauzeit nach Plänen von Joseph St. Pierre. Es gehört zu den wenigen in Europa erhaltenen Theaterbauten des 18. Jahrhunderts und wurde 2012 in den Rang des UNESCO-Welterbes erhoben. Den Innenraum gestaltete Giuseppe Galli Bibiena, der wohl berühmteste Theaterarchitekt seiner Zeit. Der heute noch unversehrt erhaltene Theaterraum strahlt eine Atmosphäre von unvergleichlichem Reiz aus.


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