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Pressemitteilung Nr. 383
München, 21.09.2018

BAYERISCHES LANDESLUFTBILDZENTRUM IN NEUSTADT A.D.AISCH ERÖFFNET
Teil der Heimatstrategie // Über 1 Million Luftbilder aus rund 7 Jahrzehnten //

„Das Bayerische Landesluftbildzentrum ist ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Stärkung des Behördenstandorts Neustadt a.d.Aisch. Das neue, deutschlandweit einzigartige Luftbildzentrum mit Ausstellung wird auch eine touristische Attraktion für die gesamte Region“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Eröffnung des Bayerischen Landesluftbildzentrums am Freitag (21.9.). Das Landesluftbildarchiv, Teil des Landesluftbildzentrums, ist die zentrale Sammelstelle und die Schatzkammer für Bilder von oben. Mehr als eine Million Luftbilder aus rund sieben Jahrzehnten, darunter ca. 64.000 Luftbildaufnahmen aus englischen und amerikanischen Aufklärungsflügen in den 40er Jahren, befinden sich im Archiv. Dieses größte und umfassendste Luftbildarchiv Deutschlands wurde im Zuge der Heimatstrategie von München nach Neustadt a.d.Aisch verlagert und dem dortigen Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung angegliedert. In einer Ausstellung „Bayern von oben“ werden Geschichte und gesellschaftliche Dimension des Luftbilds, der Luftbildmessung und des Landesluftbildarchivs des Freistaates Bayern der Öffentlichkeit präsentiert. Die Eröffnung nahm Ministerialdirigent Dr. Rainer Bauer als Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat vor.

„Luftbilder sind eines der spannendsten und eindrucksvollsten Abbilder unserer Heimat. Sie sind Zeitzeugen, ermöglichen einen Blick in die Vergangenheit, zeigen Entwicklungen von Ortschaften und das aus einer anderen Perspektive: Von oben“, teilte Füracker mit. Und sie leisten lebensrettende Dienste etwa bei der Aufdeckung von Blindgängern, nicht detonierten Bomben, und der Kampfmittelbeseitigung. In Bayern entsorgten Kampfmittelräumer im Jahr 2017 rund 72 Tonnen Weltkriegsmunition, darunter 109 Bombenblindgänger. Aber auch beim Umweltschutz, in der Land- und Forstwirtschaft, der Raum- und Bauleitplanung oder als Datenquelle für Gerichtsgutachten sind Luftbilder unentbehrliche Hilfen. Mehr als 7.000 Anfragen werden im Jahr beim Landesluftbildarchiv gestellt.

Das 1975 gegründete Landesluftbildarchiv übernahm die Aufgabe der Archivierung und später Digitalisierung aller amtlichen Luftbilder Bayerns. Füracker: „Alle Firmen, Behörden oder Privatpersonen können hier Luftbilder in Top-Qualität erhalten. Jeder kann Luftbilder bestellen - in analoger, also gedruckter Form, oder als digitale Daten.“ Alle aktuellen Luftbilder Bayerns gibt es auch kostenfrei im BayernAtlas und in der BayernAtlas-App zum Betrachten und Kombinieren mit verschiedenen Karten (https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/).

Dabei lagern echte Schätze der Heimat im Archiv, z.B. Glasplatten mit verschiedenen Luftbildaufnahmen Bayerns aus den Jahren 1920 bis 1960 oder Luftbilder aus dem Befliegungsprojekt „Casey Jones“ während der Nachkriegszeit (1945 - 1946). Das bayerische Landesluftbildzentrum ist gemeinsam mit dem BayernLab im sogenannten Brauhausareal in der Bamberger Str. 48 in Neustadt a.d.Aisch untergebracht. Die Ausstellung des Bayerischen Landesluftbildzentrums ist im Rahmen der Öffnungszeiten für jedermann kostenfrei zugänglich und wird bis 21. Dezember 2018 gezeigt.

Zum ersten Tag der offenen Tür lädt das Luftbildzentrum bereits am Samstag und Sonntag (22. und 23. September) von 10:00 bis 16:00 Uhr ein. Das Bayerischen Landesluftbildzentrum ist täglich geöffnet am Montag und Dienstag, 10:00 - 17:00 Uhr, Mittwoch, 14:00 - 17:00 Uhr, Donnerstag, 10:00 - 14:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Weiterführende Links:


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Sebastian Kraft
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmflh.bayern.de, Internet: www.stmflh.bayern.de